St. Pölten Konkret
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Bild (NÖKU): Christiane M. Pabst

Manfred Wieninger - Lesung


Beschreibung

Der St. Pöltner Erfolgsautor hat passend zum Gedenkjahr an 1938 einen packenden Roman
des Verdrängens und Vergessens in der Nachkriegszeit geschrieben.
Kapfenberg, 1957: Im Zuge eines Sorgerechtsstreits zeigt Anna Koinegg den Vater ihres Kin -
des, einen ehemaligen Waffen-SS-Mann, als Judenmörder an. Der deutsche Soldat soll Anfang
1945 in Jennersdorf an der Erschießung von 29 ungarisch-jüdischen Zwangsarbeitern beteiligt
gewesen sein. Doch die politischen Zeichen stehen auf Verdrängung und die Anzeige landet in
der Schublade, bis sich 1966 die deutsche Behörde einschaltet und der Akt beim Kriminal -
beamten und ehemaligen Spanien-Kämpfer Hans Landauer auftaucht. Gemeinsam fahren die
Mannheimer Juristen und der unliebsame Wiener Inspektor nach Jennersdorf, um die Mauer
des Schweigens zu brechen und die Spuren eines Massakers zu finden, an das sich keiner
mehr erinnern will.
25.4.18, 20 Uhr, Eintritt Vorverkauf 10 EUR, Abendkasse 12 EUR, CP Card 1 EUR ermäßigt


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