St. Pölten Konkret

Pflasteropening: Die Kremser Gasse ist Spitzenklasse

06.09.2018, von Martin Koutny

kremsergassenfest
Im Bild (1/1): Günter Gradwohl (Sonnentor), Ing. Stefan Wittmann, DI Jens de Buck, DI Franz Weitzenböck, Mag. Bernadette Schwab, Ing. Martin Petermann, DI Kurt Rameis, Mag. Matthias Stadler, Wolfgang Hager, Helmuth Fahrngruber (Thalia), Franz König, Heidemarie Hagenauer (Restyle-Dekoration), Mag. Christa Wohlmuth (Hasenzagl), Teodora Nikova (Semteo), Karin Schreylehner (Rlebnisreich - Projektkoordination), Günther Hagenauer (Restyle) und DI (FH) Matthias Weiländer laden zur Neueröffnung der Kremser Gasse. (Foto: Josef Vorlaufer)

Nach umfangreichen Bauarbeiten in den letzten beiden Jahren erstrahlt St. Pöltens Shoppingmeile im neuen Glanz und lädt zur Einkaufs-Erlebniswoche und zum Eröffnungsfest mit zahlreichen Attraktionen und Angeboten.

St. Pöltens meistfrequentierte Einkaufsstraße ist ab August auch die schönste der Stadt und erstrahlt mit neuer Pflasterung in neuem Glanz. Das muss gefeiert werden: Mit der Einkaufserlebniswoche vom 10. bis zum 15. September. In über 30 Shops gibt es dabei tolle Aktionen, feine Kulinarik und ein großes Gewinnspiel. Es locken ein e-Golf für ein Monat, eine Ballonfahrt, ein Geschirrset, ein Fitness-Block und vieles mehr. Zum Abschluss geht es dann am Samstag, 15. September ab 11 Uhr in der Fußgängerzone beim „Pflaster Opening“ mit St. Pöltner Kindern und dem Bürgermeister rund. Die Besucherinnen können sich auf Straßenkünstler vom Zirkus Pikard, Attraktionen, Egger-Freibier, Sankt Pöltner Brot und vieles mehr freuen.

Geschäfte feiern mit
Mit dabei bei den Eröffnungs-Aktivitäten sind zum Beispiel „Mode-König“ Franz König, der in drei Geschäften in der Kremser Gasse zeigt, was Mann und Frau kleidet, oder Juwelier Hasenzagl, wo persönliche Beratung oberstes Gebot ist. „Sonnentor“, das seit zehn Jahren die Innenstadt mit Gewürzen und Tees bereichert und Bäcker Hager, der ein eigenes Brot für die St. Pöltner kreiert hat sind ebenfalls mit dabei. Also: Hinkommen und mitfeiern mit den Kaufleuten in der Kremser Gasse!

Stein-Reich
Insgesamt wurden in dem Teilstück der Kremser Gasse zwischen Brunngasse und Marktgasse rund 42.000 Stück Pflastersteine der unterschiedlichsten Formate verlegt Die „steinreiche“ Oberfläche besteht aus einem Mix aus hellen Granit-Natursteinplatten im Format 50/50cm, die mit hellen Granit-Pflastersteinen im Format 18/18cm umrahmt wurden. An der Ostseite der Kremser Gasse kamen Pflastersteine aus Beton zur Anwendung. Der Kreuzungsbereich mit der Domgasse wurde mit dunklen Granit-Materialien hervorgehoben. Zur benutzer- und rollstuhlfahrerfreundlichen Herstellung einer möglichst ebenen Oberfläche kamen nur geschnittene und gestrahlte Materialien zur Verwendung. Die Pflasterungsarbeiten starteten am 3. April 2018 und konnten Ende August zeitgerecht abgeschlossen werden.

Es war nötig!
Auslöser für die Bauarbeiten war das fortgeschrittene Alter der Gasleitungen und der Fernwärmeleitungen, die unbedingt erneuert werden mussten, damit die Betriebssicherheit dieser Leitungen auch weiterhin gewährleistet bleibt und die Versorgung der Wohnhäuser, Büros und Geschäfte in der Innenstadt für die Zukunft sichergestellt werden kann. Es handelte sich also um eine technisch zwingend notwendige Maßnahme.

Koordiniertes Vorgehen
Bauarbeiten in Innenstadtbereichen sind immer besonders unangenehm. Deshalb haben sich die Gemeindestraßenverwaltung (Pflasterung und Straßenbeleuchtung), die städtischen Ver- und Entsorgungsbetriebe (Wasserversorgung und Kanal), die Fernwärme St. Pölten Ges.m.b.H. (Fernheizung), die EVN Netz Niederösterreich GmbH (Strom und Gas), die Kabelplus GmbH (Internet, Kabel-TV) und die A1 Telekom Austria AG (Telekommunikation) zusammengetan und eine gemeinsame, koordinierte Erneuerung aller unterirdischen Leitungen vereinbart. Neben den Gas- und Fernwärmeleitungen hatten nämlich auch die anderen Einbauten nur mehr eine geringe Restlebensdauer. Durch das koordinierte Vorgehen konnte die Baustelle rasch und mit der am geringsten möglichen Beeinträchtigung der Geschäfte und Bewohner der Innenstadt abgewickelt werden.

Trotz Baustelle höhere Besucherfrequenz
Eine Baustelle dieser Größenordnung beeinträchtigt die Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone beträchtlich. Trotzdem wurde im vergangenen Jahr am Höhepunkt der Bauarbeiten eine Frequenzsteigerung gemessen: 650.139 Passanten wurden an sechs Tagen im Oktober 2017 in der Fußgängerzone gezählt. Im Jahr davor waren es 611.744.


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