St. Pölten Konkret

Shakespeare im Landestheater

15.03.2017, von Marketing St. Pölten GmbH

shakespeare
Im Bild (1/1): Shakespeare im Landestheater, mit Michael Scherff, Katharina Knapp, Bettina Kerl und Toni Slama. (Alexi Pelekanos)

"Wie es Euch gefällt" von William Shakespeare hat am Samstag, 18. März, auf der Großen Bühne Premiere.

Gottfried Breitfuß, Schauspieler am Zürcher Schauspielhaus und Regisseur, verkörperte selbst schon viele Shakespeare-Rollen. Breitfuß wird in seiner Inszenierung am Landestheater Niederösterreich lustvoll den Spuren der Komödie folgen.
Premiere ist am Samstag, 18. März, 19.30 Uhr.
Weitere Termine und alle Informationen unter www.landestheater.net

Wie so oft in den Komödien von William Shakespeare geht es auch in „Wie es euch gefällt“ um Verirrungen und Verwirrungen der Gefühle, um Täuschung und Verstellung, um das Spiel mit Identitäten und Geschlecht. Für Shakespeare ist der ideale Ort, um davon zu berichten, ein unzugänglicher, geheimnisvoller Wald. Genauer gesagt ist es der Wald von Arden, der den Ausgestoßenen, den Verfolgten und Verbannten und auch den verzweifelt Liebenden Asyl gibt. Für den von seinem Bruder Frederick verbannten Herzog und seine Gefolgschaft erweist sich der Fluchtort im Ardennerwald zugleich als ungeahntes Refugium des Glücks und der Imagination. Hier treffen auch der junge Orlando und Rosalinde, die Tochter des Herzogs, wieder aufeinander. Orlando hat am Hof gegen den diktatorischen Frederick aufbegehrt und im Kampf den Ringer Charles besiegt. Er flieht vor der Rache Fredericks in den Wald. Rosalinde, die ihm beistand, wird ebenfalls verbannt. Sie verkleidet sich als junger Mann und nennt sich fortan Ganymed. Als Ganymed sucht sie ihren Schwarm Orlando. Und Orlando versucht, seine Rosalinde wiederzutreffen. Bevor sie sich aber finden, stoßen sie auf noch allerlei merkwürdige Gestalten, Schäfer und Clowns, melancholische Narren und andere unglückliche Verliebte. Der höfischen Gemeinschaft im Exil gelingt es, die Enge des realen Hofes mit der Freiheit des Zauberwaldes zu tauschen. Abseits jeglicher Zivilisation stellt sich aber die Frage neu: Wer sind wir eigentlich? Denn wenn die Welt eine Bühne ist, wie es der Melancholiker Jaques sagt, ist dann alles bloß Vortäuschung und Spiel?


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