St. Pölten Konkret

"Realistische Bilderwelten" in der Ausstellungsbrücke

02.10.2017, von Marketing St. Pölten GmbH

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Im Bild (1/2): H.C. Baszolich "In König Laurel´s Garten III", 2017 (Fotos: Mag.art Herbert Chouli Baszolich)
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Im Bild (2/2): R. Eder "Callas", 2004 (Fotos: Mag.art Herbert Chouli Baszolich)

Zum 60. Geburtstag des Künstlerehepaares Herbert Chouli Baszolich und Rosemarie Eder präsentiert die Ausstellungsbrücke im Landhaus St. Pölten vom 19. Oktober bis 3. Dezember 2017 die Ausstellung "Realistische Bilderwelten“.

In der Schau zu sehen sind Baszolichs teils realistische Landschaften mit zumeist phantastischen Elementen, Porträts und Familienbilder und Romy Eders Motive mit Blumen und Gemüse in Acryl und Aquarell. Manche Bilder schafft das Künstlerpaar auch gemeinsam. Zur Ausstellung spricht der Obmann der Wiener Neustädter Künstlervereinigung Manfred Pfeiffer.

Herbert Chouli Baszolich besucht von 1979 - 1981 die Wiener Kunstschule. Danach studiert er Grafik bei Maximilian Melcher und Malerei bei Rudolf Hausner und Arik Brauer an der Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er 1991 mit Vorzug abschließt. Zwischenzeitlich lebt er in Hamburg und Niedersachsen in Norddeutschland. Er beschäftigt sich in seiner gegenständlichen Malerei mit Landschaft und Mythen aus vergangenen Zeiten oft in Verbindung mit dem Jetzt als Versatzstück. Wanderungen, Weitwanderungen, Konzerte und Festivals z. b. in Wacken in Schleswig-Holstein dienen immer wieder als Inspiration für seine Bilder, die in seiner spezifischen Acryl-Ölfarben-Mischtechnik ausgeführt werden; akribischer, realistischer, oft schon fotorealistischer Detailreichtum wechselt sich mit reduzierten, fast abstrakt anmutenden Bildelementen ab – Collagenwirkung entsteht, was auch bei seinen Portraitgruppen zu beobachten ist. Eine andere Technik ist die Strich-Ätz-Radierung, die zumeist pointilistisch ausgeführt wird. Rudolf Hausner schrieb über Baszolich „...In Wirklichkeit ging er nur bei sich und seinem Leben in die Schule und hat auf diese Weise ein absolut originelles Werk geschaffen...“ (in Baszolich, Öl und Eitempera, 1981 – 1991).

Rosemarie Eder absolviert ihre Ausbildung an der HTL Spengergasse für Textildesign in Wien. Anschließend besucht sie die Wiener Kunstschule für Keramik und Bildhauerei. Das spontane und unmittelbare Erlebnis in der Malerei ließ sie in den neunziger Jahren zu dieser Technik zurückkehren. Ihre Begeisterung für die Natur und Weitwanderungen legte den Grundstein, um immer wieder zu Pinsel und Aquarellfarbe zu greifen. Sie beschäftigt sich intensiv mit gegenständlichen floralen Kompositionen, vorwiegend mit Aquarellfarben. Unabhängig von Mode und Zeitgeist verfolgt sie ihren eigenen Stil. Es geht ihr nicht um die reine Abbildung, sondern um die bewusste Gestaltung und künstlerische Systematik. Mittlerweile entstehen auch Acrylbilder, reduzierte Arbeiten, die schlicht Form und Farbe des Sujets betonen.
Herbert Chouli Baszolich und Romy Eder sind freischaffende KünstlerInnen, beide 1957 geboren, sie leben und arbeiten seit 2014 in Hirtenberg im Triestingtal im Bezirk Baden.

Vernissage: Mittwoch, 18. Oktober 2017 um 18:30 Uhr
Ort: Ausstellungsbrücke, Regierungsviertel, Landhausplatz 1, Haus 1, 3. Stock, 3109 St. Pölten
Ausstellungsdauer: 19. Oktober bis 3. Dezember 2017

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