St. Pölten Konkret

Europaballett St. Pölten tanzt in Salzburg

08.02.2018, von Corina Muzatko

Kooperation Ballett
Im Bild (1/2): Michael Fichtenbaum und Peter Breuer setzen die bewährte Kooperation mit der Produktion „Cinderella“ am Salzburger Landestheater fort. (Foto: Ing. W. Mayer)
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Im Bild (2/2): Das Europaballett St. Pölten bei der Eröffnung des Hauptstadtballs 2018. (Foto: Josef Vorlaufer)

Die bestehende Kooperation zwischen dem Europaballett St. Pölten unter Michael Fichtenbaum und dem Ballettensemble Salzburg, geleitet von Prof. Peter Breuer, findet 2018 mit „Cinderella“ ihre Fortsetzung.

Zehn Tänzerinnen und Tänzer des Europaballetts St. Pölten werden von 2. bis 18. März gemeinsam mit dem Ballettensemble Salzburg das Kultmärchen „Cinderella“ im Salzburger Landestheater tanzen.

Peter Breuer bringt zusammen mit seinem Bühnen- und Kostümbildner Bruno Schwengl im Haus für Mozart ein weiteres großes Handlungsballett auf die Bühne. Die ZuschauerInnen erleben die zeitgenössische Interpretation eines Märchens, mit dem viele groß geworden sind. Die musikalische Leitung des Abends übernimmt Leslie Suganandarajah, der sich damit erstmals dem Salzburger Publikum vorstellt.

Über das Stück und den Komponisten
Ein Kleid, ein Schuh, ein Glockenschlag – Cinderella tanzt durch die romantische Geschichte nach Motiven von Charles Perrault. In Sergej Prokofjews abendfüllendem Ballett, das 1945 am Bolschoi-Theater Moskau uraufgeführt wurde, vereinen sich Tanz, Magie und Märchen mit der modernen Weltanschauung des Komponisten. Prokofjew wünschte, dass Cinderella nicht nur eine Märchenfigur, sondern „ein wirklicher Mensch sei, der wie wir alle denkt, sich bewegt, leidet und sich freut.“ In diesem Sinne wird in dem Ballett des russischen Komponisten der Handlungsschwerpunkt auf den Dialog zwischen Gut und Böse gelegt, und das mit erstaunlichem Ausgang.

Prokofjews (1891–1953) beliebteste Ballettkompositionen klingen humorvoll-skurril, sind rhythmisch-pointiert und arbeiten mit Motiven, die die Gemütszustände der Protagonisten widerspiegeln. Die Bildsprache seiner Komposition kokettiert mit dem Märchensujet. Im zweiten Akt zitiert Prokofjew außerdem Motive des bekannten Marsches aus seiner Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“ – ein Augenzwinkern des Komponisten.

Termine
Fr. 02. März 2018, 19 Uhr
So. 04. März 2018, 15 Uhr
Di. 06. März 2018, 19 Uhr
Do. 08. März 2018, 19 Uhr
Sa. 10. März 2018, 17 Uhr
So. 11. März 2018, 15 Uhr
Fr. 16. März 2018, 19 Uhr
So. 18. März 2018, 15 Uhr

Alle Infos und Tickets gibt's hier.


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