St. Pölten Konkret

St. Pölten im Barockfestival-Fieber

13.06.2018

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Im Bild (1/2): Freitag, 15. Juni, 19.30 Uhr, Ehemalige Synagoge, "Love I Obey" (Foto: Julie Moulier)
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Im Bild (2/2): Pierre Pitzl, Leiter von Private Musicke. (Foto: zVg)

Nach einer ausverkauften Vorstellung zur Eröffnung geht es beim Barockfestival St. Pölten frei nach dem diesjährigen Motto "All about love" munter und spannend weiter.

Das Programm im Überblick

Love I Obey
Freitag, 15. Juni, 19.30 Uhr, Ehemalige Synagoge

Im Labor der Liebe
Samstag, 16. Juni, 19.30 Uhr, Sommerrefektorium

Concerto d’Europa
Dienstag, 19. Juni, 19.30 Uhr, Ehemalige Synagoge

Ich freue mich
Donnerstag, 21. Juni, 19.30 Uhr, Freiraum

Les suprises de l’Amor
Freitag, 22. Juni, 19.30 Uhr, Ehemalige Synagoge

All about love (Abschlusskonzert)
Samstag, 23. Juni, 19.30 Uhr, Ehemalige Synagoge

Programm online: www.barockfestival.at

All about Love!
Die franko-amerikanische Folk-Sängerin Rosemary Standley, Rising Star der europäischen Musikszene, greift am 15. Juni in der ehemaligen Synagoge das Barockrepertoire in genialer Weise auf: mit dem Programm „Love I Obey“. Sie hat eine überwältigende Stimme und wird begleitet von der Band des Ausnahme-Lautenisten Bruno Helstroffer.

Mit großer Freude erwarten wir am 16. Juni im Sommerrefektorium das österreichische Ensemble Capella Splendor Solis unter der Leitung von Josef Stolz „im Labor der Liebe“. Für Regie und Schauspiel hat das Ensemble den St. Pöltner Publikumsliebling des Landestheaters Helmut Wiesinger, der zuletzt seinen Abschied vom Haus feierte, gewinnen können.

Am 19. Juni gibt der St. Pöltner Flötist Ronald Bergmayr in der ehemaligen Synagoge ein „Concerto D’Europa. Mit Flötist Stefano Bet, Gambistin Maddalena Del Gobbo und Cembalistin Chiara Massini wird er irdische und himmlische Liebe zelebrieren. Und auch hier geht es nur um die Liebe. Von Orfeo, der seiner Geliebten Euridice in die Unterwelt folgt, bis zu Johann Sebastian Bach, der in seinen Kantaten und Messen die Liebe zu Gott in eine andere Dimension transzendiert, berührt die Musik des Barock alle Aspekte der irdischen wie der himmlischen Liebe. „Bellezza in Musica“: Das sind Leidenschaft und jubelnde Freude, Intimität und zarte Zwiegespräche, die die beiden Musikerinnen Chiara Massini und Maddalena del Gobbo sowie die beiden Flötisten Stefano Bet und Ronald Bergmayr erklingen lassen.

Auch der Freiraum, für gewöhnlich Hotspot der Jugend, gibt am 21. Juni wieder den Rahmen für ein spannendes Projekt. Puppenspieler Christoph Bochdansky erweckt zur Musik von Bach, dargebracht von Martin Ptak, seine fantastischen Figuren zu Leben. Ein einmaliges Erlebnis!

Am 22. Juni laden uns Gamben und Laute zu „Les Surprises de l’Amour“, also zu den Überraschungen der Liebe. Die Stargambisten Sylvia Abramovics und Jonathan Dunford treffen auf den US-amerikanischen Lautenisten und Komponisten Lee Santana. Das Programm bewegt sich zwischen Barock und neuer Musik und präsentiert neben Stücken von Marais und Rameau auch Schätze aus der Feder Jean-Baptiste Cappus sowie Kompositionen von Lee Santana.

Das grande Finale am 23. Juni steht dann ganz im Zeichen des 20-jährigen Jubiläums von Private Musicke unter Pierre Pitzl! Pierre Pitzl hat für diesen besonderen Anlass zwei weltberühmte Sänger eingeladen: die wunderbare spanische Sopranistin Raquel Andueza und den fantastischen Tenor Marco Beasley!

Blumig formuliert es das Programmheft": "Seit seiner Gründung 1998 hat das Ensemble Private Musicke – nautisch gesprochen – zahlreiche musikalische Meere durchschifft. Von den kristallinen Gestaden englischer Polyphonie aufbrechend wurden bald die wilden Gitarreninseln Italiens erreicht. Dem Sirenengesang französischer Airs war geboten nur von der Ferne zu lauschen – aber immerhin! Spanien wurde öfter bereist, unerwartete Winde trugen das Schiff sogar bis an die südamerikanischen Küsten. So ist einiges zusammengekommen – Zeit also, ein Fest zu feiern! Werfen wir einen Blick auf das Hauptsegel, so sehen wir keine andere Fahne als die Amors gehisst. Er ist der Schirmherr dieser Barke. Lassen wir uns überraschen, was er nach so vielen Reisen zu erzählen hat!"

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