St. Pölten Konkret

Lange Nacht im Stadtmuseum und im NÖDOK

27.09.2018, von Corina Muzatko

lndm
Im Bild (1/1): Bei der Langen Nacht der Museen warten im Stadtmuseum und im NÖDOK zahlreiche Sonderausstellungen und Rundgänge auf die BesucherInnen. (Foto: Josef Vorlaufer)

Am 6. Oktober ab 18 Uhr findet in ganz Österreich die nächste „ORF-Lange Nacht der Museen“ statt. Auch das Stadtmuseum St. Pölten und das Niederösterreichische Dokumentationszentrum für moderne Kunst (NÖDOK) bieten ein abwechslungsreiches Programm.

In den Dauerausstellungen sind Schätze der archäologischen und der stadtgeschichtlichen Abteilung sowie Meisterwerke der Jugendstil-Sammlung zu entdecken. In den Sonderausstellungen werden Themen der Archäologie, Stadt- oder Kulturgeschichte, aber auch zeitgenössische Kunst präsentiert.

Das Programm für die Lange Nacht der Museen 2018 im St. Pöltner Stadtmuseum kann sich durchaus sehen lassen:

18:00 Uhr: Nachts im Museum: Taschenlampenführung für Kinder durch die neue Ausstellung: Ganz im Dunkeln, nur mit einer Taschenlampe ausgerüstet wird der Besuch der Sonderausstellung „Verstorben-begraben-vergessen? St. Pöltner Friedhöfe erzählen“ zum Abenteuer! Wer traut sich die Geheimnisse des Museums im Dunkeln zu entdecken? Taschenlampe nicht vergessen!

20:00 Uhr: Vortrag Dr. Risy „Neuigkeiten aus dem Untergrund von St. Pölten 2018“: Der Stadtarchäologe Dr. Ronald Risy präsentiert einen Rückblick über die spannenden Ausgrabungen des Grabungsjahres 2018.

22:00 Uhr: Führung durch die neue Sonderausstellung: „Verstorben-begraben-vergessen? St. Pöltner Friedhöfe erzählen“

„Verstorben, begraben und vergessen?"
Die Ausstellung im Stadtmuseum St. Pölten mit dem Titel „Verstorben, begraben und vergessen?“ St. Pöltner Friedhofe erzählen“ läuft noch bis 3. November 2019 und beschäftigt sich mit dem Umgang der Menschen mit dem Tod. Eine aufwendig restaurierte Leichenkutsche aus dem 19. Jahrhundert ist eines der Prunkstücke der Ausstellung. Zu den Highlights gehören des Weiteren eine eisenzeitliche Kriegerbestattung aus Pottenbrunn und ein josephinischer Sparsarg. Anhand archäologischer Befunde wird den BesucherInnen ein Einblick in die Bestattungskultur von der Steinzeit bis heute gegeben. Schriftliche und bildliche Quellen aus der jüngeren Vergangenheit bringen ehemalige Friedhöfe wieder ins Bewusstsein und werfen einen Blick auf in Vergessenheit geratene Trauer- und Begräbnisrituale.

Stadtmuseum St. Pölten
Prandtauerstraße 2, St. Pölten
www.stadtmuseum-stpoelten.at

Es gibt kein Wort, um kein Bild zu sagen
Am Abend der Langen Nacht der Museen steht im Niederösterreichischen Dokumentationszentrum für moderne Kunst (NÖDOK) ein besonderes Highlight für die Gäste bereit. Ab 18:30 Uhr startet ein gemeinsamer Rundgang mit den Künstlerinnen und dem NÖDOK-Leiter Dr. Leopold Kogler durch die Ausstellung „Es gibt kein Wort, um kein Bild zu sagen“. Dabei erfahren Kunstfreunde Details über die Werke und das Schaffen der KünstlerInnen. Die Installation von Regina Hadraba wird durch die Anwesenheit der Schriftstellerin Faye Hell, die ihre lyrischen Frequenzen an diesem Abend vorträgt, zu einem besonderen Erlebnis.
In den Räumlichkeiten des NÖDOK werden außerdem feine Weine des Winzerhofes Petz aus Krems kredenzt.

NÖDOK
Niederösterreichisches Dokumentationszentrum
für moderne Kunst
Stadtmuseum St. Pölten, 2. Stock
Prandtauerstraße 2, St. Pölten
www.noedok.at


Copyright 2018 St. Pölten Konkret Online, Magistrat der Landeshauptstadt St. Pölten/Medienservice