St. Pölten Konkret

Top Schul-und Sportausbildung Im Sportleistungszentrum

07.02.2017, von Andrea Jäger

sk02 28 slz foto wolfgang mayer
Im Bild (1/1): Hallo Welt! Wir sind der talentierte und motivierte Nachwuchs Im NÖ Sportleistungszentrum St. Pölten. (Foto: Wolfgang Mayer)

Mit dem NÖ Sport-Leistungs-Zentrum St.Pölten (SLZ) entstand 1997 ein Schulmodell, das sowohl den Anforderungen einer höheren Schulausbildung als auch den besonderen Bedürfnissen von Leistungssport gerecht wurde.

Viele Jugendliche in Österreich haben die Begabung und das Talent zum Spitzensportler. Das Regelschulsystem bietet derzeit jedoch keine passende Schulform an, die eine intensive Sportausübung ermöglicht, ohne die angestrebte Schulausbildung zu vernachlässigen. Einzigartig in Österreich sind die drei angebotenen Schulformen. Neben dem Oberstufenrealgymnasium (BORGL) und der Bundeshandelsschule (BHASL) ist seit 2009 die Lower Austrian International School (L.A.I.S) im SLZ verankert, die mit der österreichischen Matura oder dem I.B.-Diploma abschließt.

Der Unterschied zu vergleichbaren Oberstufenformen liegt darin, dass die Oberstufe im BORGL auf fünf und in der BHASL auf vier Jahre „gestreckt“ wird, um den für Spitzenleistungen notwendigen Trainingsaufwand zu gewährleisten. Eine weitere Besonderheit ist der täglich stattfindende Förderunterricht, der fixer Bestandteil im Unterrichtssystem ist, wodurch Schulabwesenheiten, die durch Wettkämpfe oder Trainingslager entstehen, kompensiert werden.
Abhängig vom Alter trainieren die Nachwuchshoffnungen bis zu zweimal täglich in ihren Sportarten. Abgerundet wird der Entwicklungsprozess mit einem zweimal in der Woche stattfindenden sportartübergreifenden Athletiktraining und Regenerationstraining.

Intensive Ausbildung mit 70 Stundenwoche
"Es ist auf jeden Fall eine zeitintensive Doppelbelastung", sagt SLZ-Sportkoordinator Andreas Worenz. Mit Lernen, Training und Wettkämpfen seien 70-Stunden-Wochen für die aktuell 340 Sportler in 23 Sportarten, die von Badminton über Eiskunstlauf bis hin zu Thaiboxen reichen, keine Seltenheit.
Die harte Arbeit nahmen etwa Werder Bremen-Fußballer Florian Grillitsch oder Basketballer Thomas Schreiner in Kauf. Hinter dem Erfolg steckt neben der individuellen Leistung ein ausgeklügeltes System. Sportpsychologen, Physiotherapeuten, Trainer, Erzieher und Lehrer ziehen am Campus des Sportzentrum NÖ in unmittelbarer Nähe zueinander an einem Strang. Befinden sich die Sportler etwa auf Trainingslager, werden Hausübungen per E-Mail verschickt.
Weitere Infos: http://www.sportleistungszentrum.at


Copyright 2018 St. Pölten Konkret Online, Magistrat der Landeshauptstadt St. Pölten/Medienservice