St. Pölten Konkret

Davis Cup: Die Revanche gegen Weißrussland

18.12.2017, von Martin Koutny

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Im Bild (1/1): Beim Davis Cup in St. Pölten wird im VAZ ein volles Haus erwartet. (Foto: GEPA-Pictures)

Das österreichische Tennis-Davis-Cup-Team empfängt in der 1. Runde der Europa/Afrika-Zone I die Nationalmannschaft aus Weißrussland. Gespielt wird am 2. und 3. Februar 2018. Austragungsort ist erstmals St. Pölten, als Belag im VAZ wurde Sand gewählt. Die Halle bietet Platz für 2600 Zuschauer. Der Vorverkauf für Einzeltickets läuft auf www.oeticket.com.

Zuletzt wurde 2012 in Niederösterreich gespielt, Österreich besiegte Russland damals in Wiener Neustadt 3:2. Gewinnt das Team von Kapitän Stefan Koubek gegen Weißrussland, würde man auf dem Weg in die Weltgruppe auswärts gegen die Russen antreten. Erstmals kommt der neue Modus zur Anwendung: Der Davis Cup dauert nur noch zwei Tage, die Matches werden Best-of-Three ausgetragen, der Captain darf fünf statt vier Spieler nominieren.

Revanche auf Sand
Im April 2017 hatten die Weißrussen in Minsk auf Hardcourt glatt mit 3:1 gewonnen. „Auf Sand ist die Chance auf eine Revanche sehr hoch“, sagt ÖTV-Präsident Robert Groß. „Für St. Pölten hat gesprochen, dass wir von Land und Stadt sehr gut unterstützt werden. Das Einzugsgebiet ist groß, ich erwarte an den zwei Tagen viele Zuschauer aus Nieder-, Oberösterreich und Wien, die uns zum Sieg treiben werden.“

Gute Erinnerungen und neuer Modus
Davis-Cup-Kapitän Stefan Koubek hat eine spezielle Beziehung zu St. Pölten. „Ich durfte hier die vorletzte Partie von Thomas Muster sein, von meinem Idol“, sagt der Kärntner, der den ehemaligen Weltranglisten-Ersten 1999 beim ATP-Turnier im fast ausverkauften Stadion besiegt hat. „Jedes Mal, wenn ich hier vorbei fahre, muss ich daran als erstes denken. Das ändert sich hoffentlich nach dem Davis Cup.“ Dem neuen Modus kann Koubek viel abgewinnen. „Es ist weniger strapaziös. Die Spieler können besser disponieren und schon am Sonntag zu Turnieren weiterreisen. Außerdem kann man jetzt immer ein ganzes Doppel mitnehmen und drei Einzelspieler, das ist super.“


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