St. Pölten Konkret

Das war das Frequency 2016

21.08.2016, von Corina Muzatko

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Im Bild (1/4): Ninja und Yolandi Visser von Die Antwoord sorgten für verrückte Partystimmung. (Foto: Corina Muzatko)
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Im Bild (2/4): Ninja von Die Antwoord stürzte sich kurzerhand in die Menschenmenge und wurde freudig empfangen. (Foto: Corina Muzatko)
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Im Bild (3/4): Auch die Band Bloc Party konnte das Publikum mit ihren Klängen beeindrucken. (Foto: Corina Muzatko)
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Im Bild (4/4): Justin Harris ist erst seit 2015 bei der Band Bloc Party dabei und schon jetzt ein fixer Bestandteil. (Foto: Corina Muzatko)

So rasend schnell wie es begonnen hat, ist es auch schonwieder vorbei. Das FM4 Frequency Festival 2016 ist Geschichte und bleibt in guter Erinnerung. Am letzten Abend verwandelten Die Antwoord die Green Stage in eine verrückte Partyzone und Manu Chao brachte ganz viel Lebensfreude auf die Space Stage mit.

Die südafrikanischen Rap-Raver Die Antwoord, der französische Sänger Manu Chao und die Indie-Rocker Bloc Party waren die Highlights des gestrigen Abends. Aber nicht nur der Abend, sondern auch der Nachmittag, brachte einige musikalische Schmankerl. Moop Mama gaben kurzerhand ein buntes Straßenkonzert, bevor sie um 16 Uhr auf der Green Stage zu sehen waren. Ein weiterer Höhepunkt war die unangekündigte Band Machine Gun Kelly am Red Bull Brandwagen.

Großer Ansturm
Insgesamt waren laut Veranstalter 120.000 Fans an allen vier Tagen vor Ort, um die über 120 Acts auf sieben Bühnen mitzuerleben. Der Wettergott war gnädig und bescherte den Festivalgästen alle Tage hindurch bestes Festivalwetter. Der große Regen kam erst am Sonntag in den frühen Morgenstunden, wo sich schon viele auf die Heimreise gemacht hatten.

Nach dem Festival ist vor dem Aufräumen
Das gesamte Festival über waren zahlreiche Mitglieder des Green-Teams unterwegs und haben immer wieder für vorübergehende Sauberkeit gesorgt. Nichts desto trotz kommt es bei solchen Großveranstaltungen zu Müllansammlungen, die nun so rasch als möglich beseitigt werden. Des Weiteren müssen alle Bühnenkonstruktionen inklusive Technik abgebaut werden, was eine Logistische Herausforderung darstellt. Bereits am heutigen Abreisetag laufen die Aufräum- und Abbauarbeiten auf Hochtouren und werden voraussichtlich die kommende Woche andauern.

Bilanz der Einsatzkräfte
Die Einsatzkräfte blicken auf ein ruhiges Festival zurück. Mehr als 450 Freiwillige standen bereit, um medizinische Versorgung zu leisten. Die Sanitäter mussten sich auf ihren neun Stützpunkten vorwiegend mit Abschürfungen, kleineren Prellungen und Insektenstichen herumschlagen. Insgesamt zählte man von Beginn des Festivals am Mittwoch bis Samstag rund 1000 Versorgungen.

Auch zahlreiche Polizisten in Uniform und in Zivil waren auf dem ganzen Festivalgelände unterwegs, um für Sicherheit zu sorgen. Die Polizei schaut auf ein Frequency „in geordneten Bahnen“ zurück. Die Amtshandlungen haben sich auf Wegweisungen vom Festivalgelände aufgrund von Sachbeschädigungen, leichten Körperverletzungen oder Suchtmittelkonsum beschränkt.


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