St. Pölten Konkret

Jetzt geht’s loos, jetzt geht’s looos…

11.09.2017, von Johannes Reichl

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Im Bild (1/2): Die schöne Helena ist am 23. und 24. September im Festspielhaus zu sehen. (Iko Freese)
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Im Bild (2/2): Dantons Tod im Landestheater –Premiere am 15. September (Alexi Pelekanos)

Der Sommer geht in die Zielgerade – kein Grund Trübsal zu blasen, denn umgekehrt bedeutet dies, dass die St. Pöltner Bühnen wieder in die neue Saison starten.

Die Bühne im Hof startet dabei mit einem ganz besonderen Event: Nachdem der Haupteingang von St. Pöltens Kultur-Kleinod nunmehr wieder in die Linzerstraße verlegt wurde, wird man selbige und die unmittelbare Nachbarschaft unter dem Motto „„HIN & WEG mit der BÜHNE IM HOF“ am 22. September mit einem etwas anderen Straßenfest bespielen.

Nicht nur in der Bühne im Hof selbst, sondern in Cafés, Büros, auf der Straße etc. wird Kleinkunst in all ihren Facetten kredenzt, u.a. werden etwa Irrwisch, die verrückteste Straßentheatertruppe der Welt, Martha Laschkolnig, besser bekannt als Martha im Koffer, Marcel Mohab, der sich auf der Bühne genauso wohl fühlt wie auf der Straße, Omar Sarsam, der witzigste und musikalischste Kinderarzt Österreichs, Marina & The Kats, die kleinste
BigBand der Welt uvm. für Kurzweil sorgen.
Infos:http://www.buehneimhof.at

Komische Oper, Drama und Witzekönig

Tags darauf sticht das Festspielhaus in die neue Saison – und das gleich an zwei Tagen mit einem absoluten Knüller! So ist – nach ihrer fulminanten Aufführung von Mozarts „Zauberflöte“ 2014 – wieder die Komische Oper Berlin zu Gast. Am 23. und 24. September gibt sie Jacques Offenbachs irrwitzige Oper „Die schöne Helena“ zum Besten. Das heißt einmal mehr ein geniales Ensemble, grandiose Musik und eine grandios witzige Inszenierung, die keine Auge trocken lässt und Spaß verbreitet.
Infos:http://www.festspielhaus.at

Ernster geht es bereits am 15. September bei der Premiere von Georg Büchners „Dantons Tod“ im Landestheater zu. In „Dantons Tod“ beschreibt Büchner – auch noch zeitlich nahe und damit unmittelbarer am damals zeithistorischen Geschehen – die französische Revolution aus der Innenperspektive, ohne Partei zu ergreifen. Die Grundfrage, die Regisseurin Alia Luque ins Zentrum rückt: Müssen das alte Machtsystem und seine Vertreter vernichtet werden, ehe eine neue Gesellschaft errichtet werden kann? Als Stätte aktueller Auseinandersetzung möchte das Landestheater gerade auch in vermeintlich heutigen Wendezeiten Fragen nach deren Auswirkungen, möglichen Antworten und Folgen thematisieren.
Infos: http://www.landestheater.net

Ins heitere Fach wechselt man im VAZ St. Pölten. Am 6. Oktober lädt Publikumsliebling Harry Prünster in sein Programm „Stets sehr witzig“. Prünster, ehemals Lehrer, zeichnet darin witzig seinen spannenden Weg vom ehemaligen Beamten hin zum erfolgreichen Privat-Unternehmer nach, der jedes Jahr humorvolle TV- und Radiosendungen produziert. Er verrät, musikalisch begleitet, wie er zu seinen Witzen kommt, und gibt auch dem Publikum gleich Anleitungen für die perfekte Pointe – ein Angriff auf die Lachmuskeln.
Infos: http://www.vaz.at

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