St. Pölten Konkret

Beeindruckende Skulpturen in der Galerie Maringer

20.04.2016, von Marketing St. Pölten GmbH

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Im Bild (1/1): Ucki Kossdorff (privat)

Die international ausgezeichnete Künstlerin Ucki Kossdorff stellt ab Donnerstag, 21. April, ihre Arbeiten in der Galerie Maringer aus.

Donnerstag, 21. April, 19 Uhr, kommt Ucki Kossdorff zur Vernissage ihrer Ausstellung in die Galerie Maringer. Die Skulpturen der vielfach prämierten oberösterreichische Künstlerin waren schon auf der ganzen Welt zu sehen und beschäftigen sich immer mit dem Menschen in Beziehung zur Gesellschaft.

Ucki Kossdorff ist in Gmunden am Traunsee geboren. Sie studierte Bildhauerei bei Gerda Fassel, Judy Fox und Marcus Lüpertz und Keramik bei Maria Geszler und Michael Flynn.

Das zentrale Thema von Ucki Kossdorff ist die menschliche Figur und die Auseinandersetzung mit ihren dreidimensionalen Möglichkeiten – ausgehend vom naturalistischen Abbild, mit der Zeit mehr und mehr aufs Wesentliche reduziert.
Michelangelo schlug seine Figuren aus Stein. Kossdorff geht den umgekehrten bildhauerischen Weg: Die Künstlerin schlägt und presst ihre zuvor gestalteten Figuren wieder zurück in Blöcke, Quader und andere geometrische Formen – „Back to Stone“.
Inhaltlich und psychologisch ist ihr Thema immer der Mensch in seiner Beziehung zur Gesellschaft, in seinem Ausgeliefertsein an Kräfte, die ihn schwächen oder erstarken lassen – „Wir werden vom Schicksal hart oder weich geklopft, es kommt auf das Material an!“ (Marie von Ebner-Eschenbach).
Diese Begrenzungen bringt die Künstlerin oft durch starre Eiseneinfassungen/Rahmen zum Ausdruck, die ihre Figuren je nach Voraussetzung sowohl schützen oder auch einengen können.
Kossdorffs Materialien sind neben der Bronze vor allem hoch schamottiertes Steinzeug.
Ucki Kossdorff: „Die Arbeit mit diesem speziellen Bildhauersteinzeug ist immer ein Kampf, aber ich liebe dieses Material, das sich nicht bereitwillig formen lässt, sondern mir Widerstand entgegensetzt und mich an meine Grenzen bringt. Vor allem bei meinen großen Formaten!“
Ucki Kossdorffs Arbeiten waren und sind in Einzel- und Gruppenausstellungen in der ganzen Welt zu sehen, von New York bis ins Tiroler Alpbach. Neben zahlreichen Einladungen zu Symposien, Jurierungen und Lectures hat sie viele internationale Auszeichnungen erhalten.
Ihre Arbeiten finden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen und im öffentlichen Raum, wie z.B. die Denkergruppe „Thinkers at Work“ im Congress-Center des europäischen Forum Alpbach. Für das jährliche Zusammentreffen der Denker-Elite der Welt gestaltete Kossdorff auch einen „Oscar“, den „Thinkers Award“.
Die Arbeiten von Ucki Kossdorff zeugen von Empathie, Mitgefühl und Wertschätzung für ihre Mitmenschen. Für ihr künstlerisch-humanitäres Engagement wurde ihr 2015 der Anne Frank Award verliehen.


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