St. Pölten Konkret

Jubiläumsausstellung 40 Jahre Galerie Maringer

07.03.2017, von Marketing St. Pölten GmbH

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Im Bild (1/3): Karl Heinz Maringer feiert den 40. Geburtstag seiner Galerie. (galerie maringer)
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Im Bild (2/3): Beim Jubiläumsfest wird auch Herbert Binder über den Kunst-Hotspot sprechen. (galerie maringer)
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Im Bild (3/3): (galerie maringer)

Karl Heinz Maringer feiert den runden Geburtstag seiner Galerie am Donnerstag, 16. März, mit einer Vernissage zur Jubiläumsausstellung, die einen Querschnitt der bisher ausgestellten Künstler zeigt.

"Jeder Tag ohne Kunst ist ein verlorener Tag" — unter diesem Motto führt Karl Heinz Maringer bereits seit 40 Jahren seine Galerie in St. Pölten. "Wir wollen ein Zeichen setzen, dass "große" Kunst nicht nur in Wien, Salzburg oder Graz gezeigt wird, sondern auch in der jüngsten Landeshauptstadt Österreichs, in St. Pölten", sagt der Galerist, der wichtige nationale und internationale Künstler in seine Ausstellungen zeigt. Viele von ihnen, wie Markus Prachensky, Alfred Hrdlicka, Hans Staudacher, Franz Ringel, die Gugginger Künstler, Adolf Frohner, Kiki Kogelnik, Hermann Nitsch und Arnulf Rainer waren persönlich bei Eröffnungen anwesend.

Beim Eröffnungsfest zur Jubiläumsausstellung am Donnerstag, 16. März, 19 Uhr, erzählen Zeitzeugen und Wegbegleiter über 40 Jahre Kunst in der Galerie Maringer. Dazu spielt das Gansberger Trio, und Johannes Maringer lädt zur Weinverkostung.

Mit 30 Jahren wollte Dr. Karl-Heinz Maringer, erfolgreicher Jungmanager in der Bauindustrie, gerne ein eigenes Unternehmen gründen. Weil es in St. Pölten keine moderne Galerie gab, war dies der ideale Ansatzpunkt für den kunstinteressierten Wirtschaftler. Gedacht-getan. Am 16. März 1977 wurde die Galerie am Riemerplatz 1 eröffnet — "ganz St. Pölten" war damals anwesend und klatschte dem gut vernetzten Jung-Galeristen Beifall. Dieser wollte von Anfang an den Salongedanken zu pflegen. Und so gab es Lesungen mit H.C. Artmann, Hans Weigl, Bernhard Bünker und vielen anderen. Außerdem gab es auch jede Menge Galeriefeste mit Musik und die berühmten Galeriegschnase.

Das künstlerische Programm war in den ersten Jahren eher gegenständlich. Es wurden Künstler der Zwischenkriegszeit wie Ferdinand Andri oder Carl Fahringer gezeigt aber auch französische Grafiken wie etwa von Toulouse Lautrec.
Mit dem Wechsel in ein Straßenlokal in der Schreinergasse wurde das Programm immer mutiger und Dr. Maringer begann das Angebot in Richtung abstrakter österreichischer Kunst zu erweitern. So wurden Hans Staudacher, Arnulf Rainer oder Markus Prachensky erstmalig in St. Pölten gezeigt. So wurde ein Zeichen gesetzt, dass „große“ Kunst nicht nur in Wien, Salzburg oder Graz gezeigt wird, sondern auch in der jüngsten Landeshauptstadt Österreichs, St. Pölten.
Weitere wichtige österreichische Künstler wie, Alfred Hrdlicka, Franz Ringel, die Gugginger Künstler, Adolf Frohner, Kiki Kogelnik und Hermann Nitsch waren persönlich bei Eröffnungen anwesend.
Mit den beiden Mitarbeiterinnen werden laufend Präsentationen, Kunstbrunches und Lesungen organisiert. Über 400 Veranstaltungen sind es in diesen 40 Jahren gewesen.
Von seinen Kunstreisen nach New York, Paris, Köln oder Basel, bringt Karl-Heinz Maringer immer wieder Werke von internationalen Kunstgrößen mit. So gab es Ausstellungen mit Originalgrafiken von Pablo Picasso, Andy Warhol, Keith Haring, Marc Chagall, Karel Appel und Joan Miro.


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