St. Pölten Konkret

Blühender und duftender Markt

05.04.2016, von Marketing St. Pölten GmbH

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Im Bild (1/5): Duftende Kräuter gibt es jetzt am Markt (Marktamt St. Pölten)
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Im Bild (2/5): . . und bunte Blumen (Marktamt St. Pölten)
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Im Bild (3/5): Franz Nussbaumer bietet seit Jahren Kräuter und Blumen am Herrenplatz an (Marktamt St. Pölten)
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Im Bild (4/5): Hier gibt es auch viele spezielle Kräuter (Marktamt St. Pölten)
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Im Bild (5/5): (Marktamt St. Pölten)

Der Frühling mit seinen bunten Farben ist auf unseren Märkten eingekehrt. Die leuchtenden Blumen und das satte Grün der jungen Pflanzen machen Gusto auf den eigenen Garten.

Im April beginnt die Pflanzzeit für verschiedenste Gemüsesorten wie Brokkoli, Kohlrabi, Kraut, Mangold, Porree, Rhabarber, Salate oder natürlich wunderbare Kräuter. Für manche Sorten oder auch für einige Blumen aber gilt: Pflanze nie vor der kalten Sophie (15. Mai): Paradeiser, Gurken, Zucchini, Bohnen, Fisolen, Basilikum, Kürbis, Paprika oder Fuchsien, Begonien und Dahlien. Einer der sein Handwerk versteht und unseren Herrenplatz das ganze Jahr über mit einer bunten Blumenpracht übersät und jetzt im Frühjahr wunderbar duftende Kräuter und Pflanzen für Sie bereit hält ist Franz Nussbaumer aus Ragelsdorf.

Bereits 1982 übernahm er von seinen Eltern den Betrieb, bei dem damals der Schwerpunkt hauptsächlich im Anbau von Balkonblumen und Salatpflanzen sowie in der Herstellung von Advent- und Weihnachtsdekorationen lag. Das Angebot wurde von ihm ständig erweitert und so können wir uns jetzt auch an einer Vielzahl an herrlichen und teilweise seltenen und weniger bekannten Kräutern sowie frischen Tulpen, Schnittblumen und natürlich den Setzlingen aus seiner eigenen Produktion erfreuen. Und auch im Winter ist Franz Nussbaumer mit seinen Allerheiligen-, Advent- und Weihnachtsgestecken am Markt.
Neben den bekannten Kräutern wie Basilikum, Thymian, Schnittlauch, Petersilie, Majoran oder Rosmarin erhalten Sie am Markt auch seltenere Kräuterpflanzen wie Coca-Colastrauch, Olivenkraut oder Pilzkraut.

Ein paar Tipps für ein erfolgreiches "Garteln" von unserer ebenfalls langjährigen Marktbeschickerin Erika Schabasser:

  • Setzen Sie Paradeiser tiefer ein, nämlich bis zum ersten Blatt - es bilden sich dann mehr Wurzeln und die Staude wird größer und ertragreicher
  • Tauchen Sie Gemüsepflanzen mit Würfelballen vor dem Einsetzen eine halbe Stunde ins Wasser, da das Torfgemisch länger braucht um Wasser aufzunehmen -
  • Paradeiser- und Gurkenpflanzen, die nicht unmittelbar dem Regen ausgesetzt sind, sind unempfindlicher gegen Braunfäule -
  • Schädlinge in der Erde (z.B. Drahtwürmer in Salatpflanzen) kann man abwehren, indem man ein Stück Karotte oder Erdäpfel in die Erde gibt. Die meist in diesem Gemüsestück befindlichen Schädlinge können dann ganz einfach entfernt werden.
  • Beachten Sie die Fruchtfolge im Gemüsebeet - Schwachzehrer wie Fisolen, Erbsen oder Salat folgen auf Starkzehrer wie Kürbis, Tomaten oder Gurken

Passend zu den Kräutern ein Rezept unserer Marktbeschickerin Franziska König: Kressesuppe mit Ei

Zutaten: 2 Eier 1 Petersilienwurzel 2 Karotten 2 Erdäpfel 1 Stange Porree 1 Zwiebel 3 EL Olivenöl 1 Liter Gemüsebrühe Salz, Pfeffer 6 EL Brunnenkresse 3 EL trockenen Wermut 3 EL Schlagobers

Zubereitung: Eier hart kochen und klein schneiden, Gemüse und Zwiebel klein hacken, alles in Olivenöl andünsten und mit Gemüsebrühe aufgießen, mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 15 min. kochen, 2/3 der gehackten Kresse und Wermut dazu leeren und alles pürieren und mit Schlagobers verfeinern. Suppe mit gehackten Eiern und dem Rest der Kresse bestreuen (ca. 1/2 Ei pro Person).


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