St. Pölten Konkret

Sonnenpark: Pachtverträge unterzeichnet

19.03.2018, von Heinz Steinbrecher

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Im Bild (1/2): Der Obmann des Vereins LAMES Mag. Andreas Fränzl und der Obmann des Vereins Sonnenpark Markus Weidmann-Krieger unterzeichnen mit Bürgermeister Mag. Matthias Stadler den Pachtvertrag im Rathaus. (Foto: Josef Vorlaufer)
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Im Bild (2/2): Zufriedene Gesichter im Bürgermeisterzimmer bei der Unterzeichnung des Pachtvertrages für den Sonnenpark: Wolfgang Schiffmann (Strategisches Grundstückmanagement im Rathaus), Tina Tröstl (LAMES), Mag. Andreas Fränzl (LAMES), Eva Weidmann-Krieger (Sonnenpark), Roland Ruhm (LAMES), Christa Seitz (Sonnenpark), Markus Weidmann-Krieger (Sonnenpark), Bürgermeister Mag. Matthias Stadler und der Leiter des Fachbereichs Kultur im Magistrat Dr. Thomas Karl. (Foto: Josef Vorlaufer)

Nach konstruktiven und ergebnisorientierten Verhandlungen konnten heute die Pachtverträge einerseits für den Naherholungsraum Sonnenpark und andererseits das Vereinsgelände des Kunst- und Kulturvereins „LAMES“ am Spratzerner Kirchenweg 81-83 von Bürgermeister Mag. Matthias Stadler und den Vorständen der beiden Vereine unterschrieben werden.

Die Verträge beenden ein Provisorium, geben allen Beteiligten Rechtssicherheit und bilden ein ideales Fundament für eine nachhaltige Entwicklung der Natur- und Kulturoase im Süden der Stadt.

Zukunftsperspektive für Weiterentwicklung
„Es freut mich persönlich sehr, dass wir nach Jahren der guten aber vertraglich unbestimmten Zusammenarbeit mit den beiden Vereinen, nun einen Zehnjahresvertrag abschließen, der die Befugnisse, Haftungen und den Betrieb klärt. Damit ist es der Stadt gelungen, einen einzigartigen Naturraum mit großem Potential im sozial- und bildungspolitischen Bereich für die Gesellschaft zu erhalten und gleichzeitig einem langjährig höchstaktiven Kunst- und Kulturverein eine klare Zukunftsperspektive zur Weiterentwicklung zu eröffnen. Die breite Unterstützung dafür verdeutlichten auch die 2016 gesammelten knapp 3.000 gesammelten Unterschriften der Plattform „Sonnenpark bleibt!“. Beide Vereine wurden in der Vergangenheit mit Preisen des Landes ausgezeichnet und stehen symbolisch für das Potential ehrenamtlichen Engagements in dieser Stadt, das wir gerne unterstützen. Gerade im Hinblick der laufenden Bewerbung St. Pöltens als Kulturhauptstadt Europas 2024 freuen wir uns, hier ein Zeichen für von unten gewachsene, partizipative und nachhaltige Projekte für die Gesellschaft setzen zu können“, erklärt Bürgermeister Mag. Matthias Stadler.

Nachhaltiges Projekt in naturnahem Umfeld
Für den Verein „Sonnenpark – Park der Vielfalt“ bedeutet der Vertrag eine neue Perspektive für die Zukunft wie Obmann Markus Weidmann-Krieger ausführt: „Wir können nun erfreulicherweise innerhalb der partizipativ erarbeiteten Aktivitätsfelder, wie Erholung, Bildung, Kultur und urbane Landwirtschaft als Betreiber des Naherholungsgebiets‚ Sonnenpark - Park der Vielfalt´ längerfristig planen. Nachhaltige Projekte mit längerer Laufzeit sind nämlich unsere Zukunft: Bildungsprojekte, wie das Klimaforschungslabor, Steigerung der urbanen Lebensqualität, Schaffung von Park-Infrastruktur (Wasser & Strom, Orte für Kunstobjekte, Gartenhütten), Natur- und Artenschutz, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft (Klimawandel). Wir leisten damit ganzjährig einen wertvollen und nachhaltigen Beitrag für die Gesellschaft: Partizipation & Gemeinschaft, Bildungsworkshops, Pflanzenpatenschaften, Gemeinschaftsgärten, kinderfreundliche Gestaltungen, Parkführungen, aber auch öffentliche Feste, wie das Sonnenparkfest, an denen der gesamte Park zu Bühne, Ausstellungsraum und sozio-kulturellem Treffpunkt - in naturnahem Umfeld und bei freiem Eintritt - wird.“

Anerkennung der Stadt
Gründungsmitglied und Obmann des Kunst- und Kulturvereins „La Musique et Sun (LAMES)“ Andreas Fränzl ergänzt: „Für uns als Verein ist dieser Vertrag eine wichtige Grundlage für unser weiteres kulturelles Schaffen, eine Anerkennung der Stadt St. Pölten für unsere geleistete Arbeit und ein Bekenntnis zu diesem besonderen Kunst-, Kultur- und Naturraum! Es gibt uns auch den nötigen Elan und die notwendige Sicherheit für die Planung der nächsten größeren Meilensteine und natürlich auch für unser unmittelbar bevorstehendes Jahresprogramm, das pünktlich mit dem Frühlingsbeginn startet! Auch die Tatsache, dass sich St. Pölten ambitioniert als europäische Kulturhauptstadt bewirbt, bestärkt uns, unsere Vision weiter voranzutreiben und gemeinsam mit der Stadt partnerschaftlich an einem zukunftsträchtigen Konzept für ein vielfältiges generationsübergreifendes Kunst- und Kulturzentrum zu arbeiten“.

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