St. Pölten Konkret

Equal Pension Day: 43 Prozent weniger Pension für Frauen

26.07.2018, von Mag.a Martina Eigelsreiter

Equal Pension Day
Im Bild (1/1): Mitglieder der Frauenplattform St. Pölten informierten am Donnerstag, 26. Juli am Herrenplatz, wie sich Teilzeitarbeit, Karenzzeiten und andere Lücken im Arbeitsleben auf die Pensionen von Frauen auswirken. v.l.: Sozialarbeiterin Larissa Wagner, Regina Endl (Obfrau der ÖVP-Frauen St. Pölten), Mag.a Martina Eigelsreiter, Ivan Stanic, Ilse Knell (Büro für Diversität), Barbara Seyrl (Projektleiterin fairwurzelt), Katharina Thanmayer (Frauenhaus St. Pölten), STRin Mag.a Renate Gamsjäger mit Enkelsohn Thomas Hayden, GRin Mirsada Zupani (Foto: Josef Vorlaufer)

Der Equal Pension Day markiert jenen Tag, an dem Männer bereits schon so viel Pension erhalten haben, wie Frauen erst bis zum Jahresende. Dieser Tag fällt heuer österreichweit auf den 28. Juli. Die Frauenplattform St. Pölten machte, in Kooperation mit dem Frauenausschuss des Österreichischen Städtebundes, auch heuer wieder auf die riesige Pensionslücke zwischen Frauen und Männern aufmerksam. Dazu wurde ein Lineal verteilt, das vor allem aufzeigt, wie sich Teilzeitarbeit und Erwerbsunterbrechungen auf die Pensionshöhe und das Lebenseinkommen auswirken. Eines ist klar: je länger Erwerbsunterbrechungen und Teilzeitphasen ausfallen, desto niedriger wird die Pension und damit das Lebenseinkommen. Kurzfristige Entscheidungen für Teilzeitarbeit haben oft langfristige Folgen wie armutsgefährdende Alterspensionen. Jede Wochenstunde, die Frauen also mehr arbeiten, wirkt sich positiv auf das Lebenseinkommen aus, sichert Unabhängigkeit und Lebensstandards, auch im Alter.

Wichtige Info-Stellen:
Pensionsberatung der Arbeiterkammer

Informationen des Bundeskanzleramtes auf help.gv.at


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