St. Pölten Konkret

Equal Pay Day: Frauen arbeiten 73 Tage unbezahlt

19.10.2018, von Martina Eigelsreiter

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Im Bild (1/1): Gemäß dem diesjährigen Equal Pay Day - Motto „Es ist zum Heulen!“ informierte die Frauenplattform St. Pölten Passant_innen in der Innenstadt und verteilte Taschentücherboxen. v. l.: Eva Schiessl (Praktikantin im Frauenhaus St. Pölten), STRin Mag.a Renate Gamsjäger, Margarete Bliem (Katholische Arbeiterinnen Bewegung St. Pölten), Ilse Knell (Büro für Diversität), Olinda Albertoni (Leiterin Haus der Frau/Frauenhaus St. Pölten), Ulrike Limberger (Frauenzentrum St. Pölten), Mag.a Martina Eigelsreiter (Büro für Diversität). (Foto: Corina Muzatko)

2018 fällt der Equal Pay Day österreichweit auf den 20. Oktober. Das ist jener Tag, an dem Vollzeit arbeitende Männer bereits das Jahreseinkommen von Vollzeit arbeitenden Frauen erreicht haben.

Einer der Gründe für diese Unterschiede liegt in der immer noch ungleichen Beteiligung von Männern und Frauen an der unbezahlten Arbeit, aber auch an der Erwerbsarbeit. Männer landen oft in der Überstunden-, Frauen hingegen in der Teilzeitfalle. Während das durchschnittliche Nettoeinkommen von Männern in Österreich bei 24.339 Euro liegt, verdienen Frauen durchschnittlich 16.623 Euro netto im Jahr. Daraus ergibt sich ein Minus von 31.7 Prozent.

Laut Zeitverwendungsstudie arbeiten Männer 63 Stunden pro Woche, 75 Prozent davon bezahlt, Frauen hingegen arbeiten 65 Stunden, allerdings nur 59 Prozent davon bezahlt.

Um auf die Einkommensunterschiede aufmerksam zu machen, leisten Städte österreichweit Aufklärungsarbeit. Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion des Frauenausschusses des Österreichischen Städtebundes verteilte die Frauenplattform St. Pölten unter dem Motto „Es ist zum Heulen“ Taschentuchboxen.

Kontakt

Mag.a Martina Eigelsreiter
Büro für Diversität
Tel.: (+43 2742) 333-2035
E-mail: diversitaet@st-poelten.gv.at


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