St. Pölten Konkret

Früchte müssen nicht verderben

17.06.2015, von Beate Steiner

stattgarte-pflücken
Im Bild (1/1): Thomas Kainz und Lena Weiderbauer als Holler-Pflücker (Beate Steiner)

Ernteüberschuss wird an Menschen verteilt, die benachteiligt sind - das organisiert ein Projekt von "Stattgarten".

„Wer soll das alles essen?“ fragt sich so mancher Gartenbesitzer angesichts Kirschen-beladener Bäume, Himbeer-voller Sträucher und wuchernder Riesen-Zucchinis. Stattgarten, der gemeinnützige Verein für urbanes Gärtnern, schafft Abhilfe und startet ein Pilotprojekt: „Sie haben den Garten und die Früchte — wir haben die Menschen“, sagt Obfrau Lena Weiderbauer zur neuen Aktivität, die Ernteüberschuss an jene Menschen verteilt, die besonders benachteiligt sind und von der auch Gartenbesitzer profitieren.
Und das funktioniert so: In Kooperation mit sozialen Organisationen kommen Statt garten-Mitglieder in die Privatgärten, helfen bei der Ernte, dürfen einen vorher vereinbarten Teil von Obst und Gemüse für Bedürftige mitnehmen. Wer Interesse hat, meldet sich bei stattgarten@gmail.com

Kommentare powered by Disqus.

Copyright 2018 St. Pölten Konkret Online, Magistrat der Landeshauptstadt St. Pölten/Medienservice