St. Pölten Konkret

St. Pölten spannt die Schirme auf!

23.06.2016, von Martina Eigelsreiter

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Im Bild (1/2): Die TeilnehmerInnen nutzten den European Umbrella March für ein klares Signal für eine menschliche und solidarische Flüchtlingspolitik. (Foto: Martina Eigelsreiter)
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Im Bild (2/2): Rund 100 Menschen spannten am 20. Juni die "Schutzschirme" auf. (Foto: Martina Eigelsreiter)

Am 20. Juni – dem internationalen Gedenktag für Flüchtlinge – wurde auf die Situation von Flüchtlingen, Asylsuchenden, Binnenvertriebenen und Staatenlosen aufmerksam gemacht!

An der friedlichen Demonstration vom Rathausplatz bis zum Landesregierungsviertel beteiligten sich in St. Pölten rund 100 Menschen. Im Zeichen der orangenen „Schutzschirme“ brachten die TeilnehmerIinnen Solidarität mit den subsidiär schutzberechtigten NiederösterreicherIinnen zum Ausdruck und forderten die Wiederaufnahme in die Mindestsicherung und der uneingeschränkte Zugang zu Familienleistungen. Diese Gruppe von geflüchteten Menschen ist seit April 2016 vom Bezug der Mindestsicherung ausgeschlossen!

Geflüchtete Menschen brauchen eine faire Chance, um in Sicherheit und Frieden mit dem Aufbau eines neuen Lebens beginnen zu können. Sie haben das Recht auf Schutz und ein Leben in Würde. Österreich und alle anderen Staaten der Europäischen Union haben sich verpflichtet, Flüchtlingen und Vertriebenen Asyl und ein Leben in Würde zu gewährleisten. Diese Verantwortung lässt sich nicht abschieben.

Kontakt

Mag.a Martina Eigelsreiter
Büro für Diversität
Tel.: (+43 2742) 333-2035
E-mail: diversitaet@st-poelten.gv.at

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