St. Pölten Konkret

Volksanwalt Günther Kräuter referierte an der FH

28.07.2016, von FH St. Pölten / EM

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Im Bild (1/1): Volksanwalt Dr. Günther Kräuter war zu Gast an der FH St. Pölten. Credit: FH St. Pölten / Thomas Immervoll

Auf Einladung des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung an der FH St. Pölten referierte Volksanwalt Günther Kräuter kürzlich über die Volksanwaltschaft und die bedarfsorientierte Mindestsicherung.

Mit welchen Themen und in welcher Form können sich Betroffene an die Volksanwaltschaft wenden? Wie können Volksanwältinnen und Volksanwälte die Arbeit von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern unterstützen? Volksanwalt Dr. Günther Kräuter berichtete im Rahmen einer Open Lecture des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung über die Arbeit und Instrumente der Volksanwaltschaft und sich daraus ergebende Möglichkeiten für PraktikerInnen aus der Sozialen Arbeit und deren Klientinnen und Klienten.

Volksanwaltschaft und Soziale Arbeit
Neben Fragen zur Dauer von Asylverfahren, Sozialversicherungsthematiken, Problemlagen von Menschen mit Behinderung und der Kinder- und Jugendhilfe sei die bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS) das Hauptthema der Beschwerden, die an die Volksanwaltschaft herangetragen werden, erklärte Kräuter. Die Fallkonstellationen seien sehr vielfältig und es sei wichtig, in solchen Fragen sehr präzise vorzugehen, da für die Betroffenen viel auf dem Spiel stehe. Letztendlich sei die BMS auch eine Frage der Menschenrechte.

Es gebe viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Volksanwaltschaft und Praktikerinnen und Praktikern der Sozialen Arbeit. "Durch die Möglichkeit, Anliegen nicht nur im Rahmen von Sprechtagen, sondern auch per E-Mail oder über unsere Homepage einzubringen, hat sich die Zahl der Beschwerden stark erhöht", berichtete Kräuter. Eine Beschwerde bei der Volksanwaltschaft helfe den Betroffenen in vielen Fällen, schneller an ihr Recht zu kommen.


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