St. Pölten Konkret

Upcycling-Mode und mehr in der Marktgasse

08.09.2016, von Thomas Kainz

gabarage eröffnung 8
Im Bild (1/5): Im Beisein zahlreicher Fest- und Ehrengäste wurde in geselligem Rahmen der Showroom eröffnet. (Josef Vorlaufer)
gabarage eröffnung
Im Bild (2/5): Standortleiter Stephan Schimanova, Karin Hahn und Sozialarbeiterin Dana Kitzmann sowie Vizebürgermeister Franz Gunacker, Gemeinderat Thomas Kainz, Obfrau des Trägervereines Gabriele Gottwald-Nathaniel, Christian Operschall vom Sozialministerium sowie Nationalrat Anton Heinzl und Stadtrat Markus Krempl-Spörk feierten die Neueröffnung. (Josef Vorlaufer)
gabarage eröffnung 5
Im Bild (3/5): Aus LKW-Planen werden die bekannten Taschen gefertigt, Hocker und Tische bestehen aus alten Büchern. (Josef Vorlaufer)
gabarage eröffnung 6
Im Bild (4/5): Mit viel Liebe zum Detail und Genauigkeit wird bei "gabarage" gearbeitet. (Josef Vorlaufer)
gabarage eröffnung 9
Im Bild (5/5): Im Schauraum in der Marktgasse können zahlreiche Artikel erworben werden, aber auch Sonderwünsche deponiert werden. (Josef Vorlaufer)

Heute hat "gabarage" in der Marktgasse seinen Schauraum eröffnet. Hier können modische und ausgefallene Artikel aus Materialien, die sonst weggeschmissen würden erworben werden und damit ein soziales Projekt unterstützt werden.

14 Jahre nach der Gründung von "gabarage - upcycling design" wagt das sozialintegrative Label nun auch den Sprung nach St. Pölten. Heute wurde der neue Store in der Marktgasse 6 offiziell eröffnet.

Gabarage beschäftigt und qualifiziert an seinen Standorten in Wien Menschen mit einer chronischen Suchterkrankung und begleitet sie auf ihren Weg zurück in ein geregeltes Leben. Auch in St. Pölten wird das Leitmotiv „1ne Gesellschaft für eine 2. Chance“ umgesetzt und der Fokus auf Jugendlichen gelegt, die unter anderem aus prekären Verhältnissen kommen, Schwierigkeiten in ihrer Schulkarriere aufweisen oder keine Ausbildungs- oder Lehrstelle finden. Sie werden auf ihrem Weg spezifisch durch ein eigens entwickeltes Konzept unterstützt und individuell gefördert.

St. Pölten profitiert davon enorm, da hier das Konzept gezielt für Jugendliche etabliert wird, die beispielsweise keine Lehrstelle oder Arbeit finden und bei denen keine andere arbeitsmarktpolitische und/oder sozialpädagogische Unterstützungsmaßnahme greift, die die Schule abbrechen und neue Ziele suchen.

Von Dienstag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr, können hier modische Taschen, originelle Lampen und Hocker sowie vieles mehr erworben werden. Mit den Einnahmen wird der Betrieb der Werkstatt unterstützt.

Kommentare powered by Disqus.

Copyright 2018 St. Pölten Konkret Online, Magistrat der Landeshauptstadt St. Pölten/Medienservice