St. Pölten Konkret

Projektstart für Bezirkseinsatzleiter St. Pölten

02.01.2017, von Andrea Jäger

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Im Bild (1/2): Bürgermeister Mag. Matthias Stadler gratuliert ASBÖ Ombann Dr. Markus Voglauer und Rotes Kreuz Bezirkstellenleiter Werner Schlögl zum Start des Kooperationsprojekts. (Foto: Josef Vorlaufer)
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Im Bild (2/2): Rettungsorganisationen und Feuerwehr ziehen ab 2017 mit der Einführung des Bezirkseinsatzleiters an einem Strang. (Foto: Josef Vorlaufer)

Am 31. Dezember präsentierten der
Arbeiter Samariter Bund und das Rote Kreuz den gemeinsamen Start des rettungsdienstlichen Bezirkseinsatzleiter-Dienstes in den Räumlichkeiten der Stadtfeuerwehr St. Pölten.

Die ASBÖ Gruppe St. Pölten und das Rote Kreuz Bezirksstelle St. Pölten haben hiermit für das nachstehend angeführte Einsatzgebiet die Einsetzung eines Bezirkseinsatzleiters (BEL) mit durchgehender Verfügbarkeit eingeführt.

Zwischen Roten Kreuz und Arbeiter Samariterbund St. Pölten wird der Einsatzleiterdienst nun im wöchentlichen Wechselbetrieb vorgehalten und auch bezirksweit organisationsübergreifend zum Einsatz kommen.
Der Einsatzleiter übernimmt die Führung aller eingesetzten Rettungsdiensteinheiten und stellt zugleich die zentrale Kontaktperson für alle weiteren am Einsatz beteiligten Organisationen dar. Seine Aufgaben sind die Einsatzkoordination und eine reibungsloser Ablauf, Kommunikation zwischen den eingesetzten Einsatzkräften, der Leitstelle und gegenüber der Öffentlichkeit.
„Es ist ein historischer Meilenstein in der Zusammenarbeit der Rettungsorganisationen und eine entscheidende Qualitätsverbesserung im Hinblick auf unsere Einsatzsicherheit, Versorgungseffizienz und Personalführung. Für die gesamte Ostregion in Österreich wird das
ein weichenstellendes Projekt sein das sicherlich bald schon eine flächendeckende Umsetzung erfährt“ ist sich auch ASBÖ Obmann Dr. Markus Voglauer über den Erfolg dieser Kooperation sicher.

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler betonte bei der Vorstellung des Projekts, dass sich die Stadt St. Pölten der bedeutenden Leistungen, insbesondere im Rettungsdienst und im Katastrophendienst, welche viele freiwillige Mitarbeiter der St. Pöltner Rettungsorganisationen erbringen, voll und ganz bewusst ist. „Deshalb unterstützte die Stadt 2016 die Rettungsorganisationen wieder mit einem Rettungsdienstbeitrag von 5 Euro pro Einwohner. Eine weitere Unterstützung durch die Stadt erfolgt auch immer wieder durch finanzielle Unterstützungen, so hat die Stadt auch den damaligen Neubau dieser ASBÖ Zentrale Herzogenburger Straße maßgeblich unterstützt und auch der Neubau der Rot Kreuz Zentrale im heurigen Jahr wird von der Stadt subventioniert,“ so der Bürgermeister.

Einsatzgebiete des BEL
St. Pölten (Stadt), Böheimkirchen, Frankenfels, Gerersdorf, Hofstetten-Grünau, Hafnerbach, Haunoldstein, Karlstetten, Kasten/Böheimkirchen, Kirchberg/Pielacht, Kirchstetten, Loich, Markersdorf-Haindorf, Michelbach, Neidling, Ober Grafendorf, Prinzersdorf, Pyhra, Rabenstein, Schwarzenbach/Pielach, St. Margarethen/Sierning, Stössing, Weinburg und Wilhelmsburg.

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