St. Pölten Konkret

Anhebung der Mindestandards der Bedarfsorientierten Mindestsicherung

12.01.2017, von Martin Koutny

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Im Bild (1/2): Die mit der Bedarfsorientierten Mindestsicherung befassten MitarbeiterInnen der städtischen Sozialhilfe: Julia Korbula, Daniela Grundböck, Andrea Denk, Margret Starkl und Mag. Peter Eigelsreiter. (Foto: Josef Vorlaufer)
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Im Bild (2/2): Der Leiter der städtischen Sozialhilfe Mag. Peter Eigelsreiter informiert über die Anhebung der Mindeststandards bei der Bedarfsorientierten Mindestsicherung. (Foto: Josef Vorlaufer)

Die für die Bemessung von laufenden Unterstützungen anzuwendenden Mindeststandards in der Sozialhilfe (Bedarfsorientierte Mindestsicherung) wurden durch die NÖ. Landesregierung für das Jahr 2017, wirksam ab 1. Jänner 2017, in der gleichen Höhe wie der ASVG-Richtsatz angehoben.

Die Leistungen der MindestsicherungsempfängerInnen werden durch die städtische Sozialhilfe auf Basis dieser neuen Richtsätze berechnet und die erhöhten monatlichen Unterstützungsleistungen werden ab Ende Jänner 2017 angewiesen.

Seitens der städtischen Sozialhilfe erhalten ca. 900 Haushalte eine laufende Unterstützung.

Nachstehend die wichtigsten Richtsätze (inklusive Wohnanteil) wie sie ab 1. Jänner 2017 anzuwenden sind:

1. Alleinstehende/Alleinerziehende 844,46 Euro

2. Haushalts- oder Wohngemeinschaft (Erwachsener) 633,35 Euro

3. Minderjährige Haushaltsangehörige 194,23 Euro

Zusätzlich kommen bei Anträgen für die Bedarfsorientierte Mindestsicherung ab 1.Jänner 2017 neue Richtsätze (inklusive Wohnanteil) für Personen, welche sich in den letzten 6 Jahren nicht mindestens 5 Jahre in Österreich aufgehalten haben zur Anwendung:

1. Alleinerziehende 822,50 Euro

2. Volljährige Personen 572,50 Euro

3. Minderjährige Haushaltsangehörige 129,17 Euro

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