St. Pölten Konkret

Dank an die HelferInnen der Aktion „Essen auf Rädern“

31.05.2017, von Andrea Jäger

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Im Bild (1/4): Empfang im Rathaus für die freiwilligen HerlferInnen und FahrerInnen der Aktion" Essen auf Rädern": Mag. (FH) Peter Eigelsreiter und Andrea Denk von der Sozialhilfe, Gerhard Ertl, Annemarie Lischke, Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Gabriele Schmid (Sozialhilfe), Franz Hammerling und STR Dietmar Fenz. (Foto: Ing Wolfgang Mayer)
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Im Bild (2/4): Dank und Anerkennung für Gerhard Ertl für über 1.500 Einsätze. (Foto: Ing. Wolfgang Mayer)
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Im Bild (3/4): Annemarie Lischke wurde für über 2.500 Einsätze geehrt sowie... (Foto: Ing. Wolfgang Mayer)
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Im Bild (4/4): Franz Hammerling für über 4.000 Einsätze. (Foto: Ing. Wolfgang Mayer)

Gestern empfing Bürgermeister Mag. Matthias Stadler die ehrenamtlichen HelferInnen der Aktion „Essen auf Rädern“, um ihnen Dank und Anerkennung für ihren unermüdlichen Einsatz im Dienste der Menschlichkeit auszusprechen.

Die Aktion „Essen auf Rädern“ beliefert seit dem Jahr 1974 betagte und pflegebedürftige Personen, aber auch immer öfter jüngere, schwer erkrankte BürgerInnen oder Personen, die auf Grund von psychischen Problemen die Essensversorgung nicht selbst übernehmen können, im Stadtgebiet von St. Pölten mit einem warmen Mittagessen.

Die Zubereitung des Essens erfolgt durch die Küche des Landesklinkums St.Pölten, wobei bis zu 9 Kostformen wie Seniorenkost, fleischlose Seniorenkost, Schonkost, Stoffwechseldiät, weiche Kost, passierte, laktosefreie, fisch- und geflügelfreie Kost zur Verfügung gestellt werden.

Für das Jahr 2017 erfolgte keine Preiserhöhung, weshalb den Essensbeziehern weiterhin ein Betrag von € 6,40 pro Portion in Rechnung gestellt wird. Personen, deren Einkommen eine festgelegte Richtsatzgrenze nicht überschreitet, können einen Zuschuss aus der Stiftung Bürgerspitalfonds erhalten und damit das Essen zu einem ermäßigten Preis beziehen.
Die Möglichkeit, dass der Preis bei Essen auf Rädern relativ gering gehalten werden kann, ist hauptsächlich der Mitarbeit der ehrenamtlichen HelferInnen und FahrerInnen zu verdanken, die tagtäglich unentgeltlich im Einsatz sind und die es überhaupt möglich machen, dass die Aktion „Essen auf Rädern“ so reibungslos durchgeführt werden kann.

Die freiwilligen Mitarbeiter sind nicht nur ZustellerInnen einer warmen Mahlzeit, sie sind oft auch der einzige Kontakt der EssensbezieherInnen zur Umwelt und damit auch oft Vermittler zwischen Administration, Küche und Bezieher. Ihrer Aufmerksamkeit entgeht es auch nicht, wenn bei einem Bezieher etwas „außer der Norm“ ist oder das Essen unberührt vor der Tür steht. Da werden oft alle Hebel in Bewegung gesetzt um die Sachlage aufzuklären bzw. Hilfe anzufordern.
„Ohne die Hilfsbereitschaft unserer ehrenamtlichen HelferInnen und FahrerInnen wäre die Aktion „Essen auf Rädern“ nicht durchführbar. Die heutige Ehrung kann deshalb nur als kleine Anerkennung für großartige Hilfsbereitschaft angesehen werden“ würdigt auch Bürgermeister Mag. Matthias Stadler diesen besonderen Einsatz.

Ehrungen und Danksagungen
Im Zeitraum 31. Mai 2016 bis 30. Mai 2017 haben viele Damen und Herren wieder eine stattliche Anzahl von Einsätzen absolviert. So wurden im Rathaus 21 Personen, die 25 und mehr Einsätze und 47 Personen, die 50 und mehr Einsätze getätigt haben, geehrt. Darunter befinden sich auch einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Zeitraum Mai 2016 bis Mai 2017 über 100mal im Einsatz waren. Wichtig und hilfreich ist jedoch jeder ehrenamtliche Einsatz, egal, ob jemand fast täglich oder vielleicht nur einmal im Monat im Einsatz ist! Unterstützt wird die Aktion „Essen auf Rädern“ auch heuer wieder durch Mitglieder des „Lions-Clubs“, durch BetriebsrätInnen der NÖ GKK sowie Bedienstete des Magistrates. Auch diesen ehrenamtlichen HelferInnen wird ein herzliches „Dankeschön“ gesagt.
Besonders geehrt wurden:
Franz Hammerling – über 4.000 Einsätze, Annemarie Lischke – über 2.500 Einsätze, Karl Weinzierl – 25 Jahre und über 1.500 Einsätze und Gerhard Ertl – über 1.500 Einsätze.
Dank und Anerkennung erhielten Wilhelmine Bawaronschütz, Walter Land und Leopold Meyer für ihre langjährige Mitarbeit die sie ab heuer beendet haben.

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