St. Pölten Konkret

FH St. Pölten hilft Defi-Netzwerk auszubauen

08.03.2018, von FH St. Pölten / ES

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Im Bild (1/1): v.l.n.r.: FH-Dozent Stefan Rottensteiner, Alexandra Haiden, Nikolaus Steinrück, Armin Schlacher, Doris Alsch, Tobias Strauß, Bastian Schramel, FH-Lektor Jürgen Grassl, Patrick Ressl, FH-Lektor Christoph Holzhacker, FH-Dozent Manuel Kaider Credit: FH St. Pölten / Manuel Kaider

Im Rahmen eines Projekts arbeiteten Studierende des Bachelor Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege der FH St. Pölten am flächendeckenden Ausbau des Defibrillatoren-Netzwerks (kurz „Defi“) in Österreich mit: Alleine in Niederösterreich konnten 14 neue Defibrillatoren gemeldet werden. Mit ihrem Einsatz leisteten die Studierenden einen wichtigen Beitrag für die verbesserte Erstversorgung im Notfall.

Der plötzliche Herztod fordert in Österreich jährlich mehr als 12.000 Menschenleben – etwa zehnmal so viele wie Verkehrstote. ErsthelferInnen jedoch können durch schnelle Wiederbelebungs-Maßnahmen mithilfe von Defibrillatoren noch vor Eintreffen der Rettungsorganisationen die Überlebenschance verdreifachen.

Detaillierte Wegbeschreibung, zusätzliche Geräte
Um eine rasche Versorgung von Menschen in Not zu ermöglichen, gibt die Plattform „definetzwerk.at“ Auskunft über Defi-Standorte in Österreich und deren Erreichbarkeit. Unterstützung erhielt die Plattform nun von Studierenden im Bachelor Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege der FH St. Pölten: Im Rahmen des Ausbildungsbereichs „Basic Life Support“ recherchierten die Studierenden nach bereits erfassten Defibrillatoren und ergänzten ausständige Daten, wie beispielsweise den Modelltyp.

Für 29 Defibrillatoren, 19 davon in Niederösterreich, erhoben die Studierende genaue Zugangszeiten und erstellten präzise Wegbeschreibungen, um im Notfall die Beschaffungszeit der Defis für ErsthelferInnen zu optimieren. Zu den derzeit zirka 3.800 registrierten Geräten in Österreich wurden weitere 23 neue Defi-Standorte mit Begleitdaten eingemeldet – alleine in Niederösterreich konnte die Defi-Landkarte um 14 Geräte erweitert werden.

„Mit dem Projekt haben die Studierenden der Gesundheits- und Krankenpflege dazu beigetragen, Lücken in sieben Bundesländern der österreichweiten Defi-Landkarten weiter zu schließen. Sie konnten damit einen wichtigen Beitrag zur flächendeckenden Ausstattung mit lebensrettenden Defibrillatoren leisten“, erklärt FH-Dozent Manuel Kaider.

Gesundheits- und Krankenpflege studieren
Das praxisorientierte Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege bereitet Studierende auf die komplexen Aufgaben des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege vor. Aktuell absolvieren rund 180 Studierende diese akademische Ausbildung an der FH St. Pölten.

Als einzige Fachhochschule in Österreich bietet die FH St. Pölten ihren Studierenden die Möglichkeit, ergänzend zum Studium im Rahmen eines akademischen Lehrgangs die Ausbildung zum/r Rettungs-/ NotfallsanitäterIn gemäß Sanitätergesetz zu absolvieren. Sie können damit neben der Berufsberechtigung für Gesundheits-und Krankenpflege auch die Berufs- und Tätigkeitsberechtigung als SanitäterIn erlangen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung (bis 18. März) finden Sie unter www.fhstp.ac.at/bgk.


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