St. Pölten Konkret

Die Stadt erhöht den „Rettungseuro“

18.05.2018, von Heinz Steinbrecher

rettungseuro
Im Bild (1/1): Die Unterstützung für die Rettungsorganisationen wird erhöht. (Foto: Wolfgang Mayer)

Der Rettungsdienst- und Krankentransportbeitrag, den die Stadt an die Rettungsorganisationen leistet, der sogenannte „Rettungseuro“, wird erhöht. Nach längeren Verhandlungen wurde eine gemeinsame Lösung gefunden, der alle Beteiligten zustimmten. Der Beschluss dafür soll in der kommenden Gemeinderatssitzung am 28. Mai gefasst werden.

Die Stadt St. Pölten wird den Rettungsorganisationen Österreichisches Rotes Kreuz - Bezirksstelle St. Pölten, dem Arbeiter Samariter Bund Österreich - Gruppe St. Pölten und dem Arbeiter Samariter Bund Österreich - Gruppe St. Georgen am Steinfeld für die Durchführung des Rettungsdienstes im Stadtgebiet für das Jahr 2018 auf Grund des Rettungs- und Krankentransportvertrages eine Subvention in der Höhe von 270.665 Euro gewähren. Dieser „Rettungseuro“ von derzeit 5 Euro pro Einwohner wird etappenweise im Jahr 2019 auf 7 Euro, 2020 auf 8 Euro und 2021 auf 10 Euro pro Einwohner erhöht.

Weitere Unterstützungen
Zusätzlich zu dieser Grundfinanzierung der Rettungsorganisationen gewährt die Landeshauptstadt St. Pölten dem roten Kreuz eine Barsubvention in der Höhe von 708.400 Euro für die Errichtung der neuen Bezirksstelle. Diese Subvention wird in drei Jahresraten zu jeweils 236.133,30 Euro in den Jahren 2017, 2018 und 2019 an das Österreichische Rote Kreuz ausbezahlt. Weiters verzichtet die Stadt St. Pölten auf den seit 1993 dem Österreichischen Roten Kreuz gestundeten Kaufpreis in der Höhe von 4.550.000 Schilling, das sind 330.661,40 Euro, für das aktuelle Grundstück in der Ludwig-Stöhr-Straße und auf ein entsprechendes, grundbücherlich abgesichertes Pfand- und Vorkaufsrecht.
Zur Sanierung der Zentrale der St. Pöltner Samariter in der Herzogenburger Straße schießt die Stadt eine Subvention in der Höhe von 100.000 Euro zu.

Dank an die Rettungsorganisationen
„Sicherheit ist uns etwas wert. Die Rettungsorganisationen können sich auf die Stadt verlassen. Für die Bevölkerung ist es gut zu wissen, dass professionelle Hilfe an 365 Tagen rund um die Uhr zur Verfügung steht. Unser Dank gilt den Rettungsorganisationen und im Besonderen den vielen Freiwilligen, die einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten“, sagt Bürgermeister Mag. Matthias Stadler.


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