St. Pölten Konkret

Zertifizierung für Lebens.Med Zentrum St. Pölten

18.06.2018, von Corina Muzatko

lebensmed
Im Bild (1/1): Prim. Assoc.-Prof. Dr. Harald Mayr (Ärztlicher Leiter Ambulante Kardiologische Rehabilitation), Mag. Norbert Braunstorfer, MA (Standortleiter Lebens.Med Zentrum St. Pölten), Sonja Schuster (Zentral-Qualitätsmanagementbeauftragte), Karin Weißenböck (Geschäftsführerin Lebens.Med Zentrum St. Pölten), Prim. Univ.-Prof. Dr. Florian Gottsauner-Wolf (Ärztlicher Leiter Ambulante Orthopädische Rehabilitation) und Prim. Johannes Püspök (Ärztlicher Direktor Lebens.Med Zentrum. St. Pölten) (v.l.). (© Lebens.Med Zentrum St. Pölten)

Das Lebens.Med Zentrum St. Pölten ist das erste mit QMS-Reha® 3.0 und ISO 9001:2015 zertifizierte ambulante Reha-Zentrum in Österreich.

„Nach der Matrix-Zertifizierung der drei Rehabilitations- und Gesundheitsbetriebe Moorheilbad Harbach, Lebens.Resort Ottenschlag und Lebens.Med Zentrum Bad Erlach im Vorjahr, wollten wir auch mit dem Lebens.Med Zentrum St. Pölten diesen Meilenstein in der Qualitätsentwicklung setzen. Ziel und Hintergrund der Normen QMS-Reha® 3.0 und ISO 9001:2015 ist, unseren Patienten eine beweisbare, nachhaltige und ganzheitliche Gesundheitsförderung sowie eine erstklassige Betreuung durch qualifizierte Mitarbeiter innerhalb eines strukturierten Qualitätsmanagement-Systems zu bieten. Und da wir das in der Praxis jeden Tag leben, wird uns das durch die positive Zertifizierung nun auch bescheinigt“, berichtet Geschäftsführerin Karin Weißenböck und bringt damit ihre Freude zum Ausdruck.

Begonnen hat diese Qualitätsentwicklung schon vor über 20 Jahren im Moorheilbad Harbach, wo dort die ersten Therapiestandards eingeführt wurden. Dieses Wissen und die langjährigen Erfahrungen wurden sukzessive in alle Betriebe transferiert und die strukturierten Prozesse gemeinsam noch weiter ausgebaut. Nur so war auch die schrittweise Einführung und Eröffnung des Lebens.Med Zentrums St. Pölten, dem ersten ambulanten Rehabilitationszentrum mit sechs Indikationen in Niederösterreich, im Herbst 2016 und die Etablierung desselbigen in der niederösterreichischen Gesundheitslandschaft möglich. Genau das wurde von den Auditoren in ihrem Bericht auch besonders lobend hervorgehoben. „Die ambulante Rehabilitation im Lebens.Med Zentrum St. Pölten bietet in sechs Indikationen ein hochqualifiziertes Verfahren, um nach einer Erkrankung oder Operation die krankheitsbedingten Einschränkungen zu reduzieren und die Aktivität zu fördern, damit die Lebensqualität deutlich verbessert werden kann. Beispielhaft ist die Rehabilitation nach akuten oder chronischen Wirbelsäulen-Erkrankungen, wo wir in der wiederherstellenden Phase 2, sowie in der stabilisierenden Phase 3 große Effekte sehen, von denen die Patienten nachhaltig profitieren“, erläutert der Ärztliche Direktor des Lebens.Med Zentrums St. Pölten, Prim. Dr. Johannes Püspök.

Nach einer umfangreichen Vorbereitungsphase erfolgte Anfang April das Audit. Die Vorbereitung darauf übernahmen die internen Qualitätsteams gemeinsam mit einem externen Berater. „Mein besonderer Dank gilt vor allem den Mitarbeitern des Lebens.Med Zentrums St. Pölten, die monatelang intensive Vorarbeit für das Audit geleistet haben und sich auch weiterhin darum kümmern, dass das Qualitätsmanagement gelebt wird und in ihre tägliche Arbeit einfließt. So können die Patienten der ambulanten Rehabilitation täglich professionell und kompetent betreut werden“, so die Geschäftsführerin des Lebens.Med Zentrums St. Pölten, Karin Weißenböck, abschließend. Neben den regelmäßigen externen Überprüfungs- und Re-Zertifizierungsaudits erfolgen auch in Zukunft interne Überprüfungen durch geschulte Mitarbeiter.

Über QMS-Reha und ISO 9001
Während die internationale, renommierte Norm ISO 9001:2015 besonders der kontinuierlichen Verbesserung des Qualitätsmanagement-Systems dient, wurde QMS-REHA speziell für den Bereich der medizinischen Rehabilitation entwickelt. Ziel dabei ist es, die Qualität nach innen sowie außen sicherzustellen und sichtbar zu machen. Die Kombination der beiden Normen ermöglicht es, Patienten noch stärker in den Mittelpunkt des Qualitätsmanagement-Systems zu stellen und die Qualitätsarbeit kontinuierlich zu verbessern.

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