St. Pölten Konkret

Rotkreuz-Bezirksstelle ging in Betrieb

12.09.2018, von Heinz Steinbrecher

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Im Bild (1/1): Bezirkshauptmann Josef Kronister, Rotkreuz-Präsident Josef Schmoll, Landeshauptfrau Mikl-Leitner, Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Werner Schlögl, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Bürgermeister Matthias Stadler bei der Eröffnung der neuen Rotkreuz-Bezirksstelle. (Foto: Josef Vorlaufer)

Mit einem offiziellen Festakt nahm die neue Rotkreuz-Bezirksstelle in der Dr. Theodor Körner-Straße 43 mit 8. September den Betrieb auf.

„Wir freuen uns sehr, dass in St. Pölten unserem Rotkreuz-Team dieses neue Gebäude zur Verfügung steht. Das ist ein wichtiges Zeichen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine Anerkennung für ihre umfangreiche und engagierte Arbeit“, erklärte Rotkreuz-Präsident Josef Schmoll.
„Mit der neuen Bezirksstelle leiten wir für das Rote Kreuz St. Pölten eine neue Ära ein. Das Rote Kreuz spielt im Gesundheits- und Sozialbereich eine außergewöhnliche Rolle, die gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
„Mit der neuen Zentrale wird nicht nur ein wirklicher Meilenstein in der Entwicklung des Roten Kreuzes St. Pölten und der Arbeitsbedingungen der dort tätigen Freiwilligen und Hauptberuflichen erreicht, sondern auch die Versorgung der Bevölkerung im nö. Zentralraum optimiert. Das Rote Kreuz St. Pölten ist eine ganz wichtige Institution, ein echtes Fundament für die Sicherheit in St. Pölten, eine unverzichtbare Basis der Daseinsvorsorge in der Landeshauptstadt, einer der wichtigsten Gründe, warum sich die Menschen in dieser Stadt wohl fühlen“, unterstrich Bürgermeister Mag. Matthias Stadler.

20 Gemeinden werden betreut
Die Bauzeit der neuen Bezirksstelle betrug rund ein Jahr, der Dienstbetrieb wurde nach Ab-schluss der Übersiedelung, die in Eigenleistung geplant und durchgeführt wurde, sukzessive ab Juli 2018 im neuen Gebäude aufgenommen. Die Errichtungskosten belaufen sich auf
rund 7,5 Millionen Euro netto und werden im Bereich Rettungsdienst (Anteil rd. 5,4 Mio. Euro) durch eine Drittelfinanzierung durch die 20 betreuten Gemeinden, das Land Niederösterreich und das Rote Kreuz. Die Bezirksstelle St. Pölten betreut mit ihren Ortsstellen in Böheimkirchen, Hofstetten-Grünau, Karlstetten-Neidling, Kirchberg an der Pielach, Ober-Grafendorf, Prinzersdorf und Pyhra rund 89.000 Personen und ist damit eine der größten Dienststellen des Roten Kreuzes Niederösterreich. Umgesetzt wurde das Projekt durch das Architekturbüro Dr. Shebl & Partner auf einem rd. 6.000 m² großen Areal.

„Derzeit sind an der Bezirksstelle in St. Pölten 869 freiwillige Mitarbeiter, davon ca. 500 Sanitäter sowie insgesamt 55 Hauptberufliche, 5 Teilnehmende am Freiwilligen Sozialjahr und 37 Zivildienstleistende tätig“, so Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Werner Schlögl.

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