St. Pölten Konkret

Lernschwächen vermindern, Lernbegleitung fördern

26.02.2019, von Marketing St. Pölten GmbH

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Im Bild (1/2): Garantierten den erfolgreichen Lernabend im Sparkassenhaus: Josef Baumgartner, Sylvia Schmied-Blab (v. l.) und Josef Wildburger (r.) von Scribmeticum sowie Werner Leixnering, Moderatorin Claudia Schubert, Alfred Brader und Philip Simson (v. l.). (privat)
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Im Bild (2/2): (privat)

Kindern mit Legasthenie und Dyskalkulie kann geholfen werden, sagen Experten. Der Verein Scribmeticum unterstützt dabei finanziell.

Jugendpsychiater Werner Leixnering brachte die interessanteste Erkenntnis beim Info-Abend über Lernschwächen: „Das Gehirn ist durchaus entwicklungsfähig. Somit können Teilleistungsschwächen mit richtiger Betreuung vermindert werden.“ Die Folgen von Dyskalkulie und Legasthenie wie Misserfolg, Enttäuschung, Entmutigung, Anpassungsstörung und Versagensangst müssen daher nicht sein, wenn rechtzeitig eine entsprechende Betreuung gewährleistet ist. Dafür ist allerdings ein individueller Ansatz notwendig, der von den Schulen kapazitätsmäßig nicht schaffbar ist. Darüber waren sich die Experten, darunter Hochschulpädagoge Alfred Brader und Lerntherapie-Experte Philip Simson sowie mitdiskutierende Lehrer und betroffene Eltern, einig. Der Lerntherapie sollte ein ähnlicher Stellenwert eingeräumt werden wie Logo- und Ergotherapie, die öffentlich finanziert werden.
Organisiert hatte den Abend der Verein Scribmeticum, der Kinder mit Lernschwächen finanziell unterstützt.


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