St. Pölten Konkret

Leiste „Erste Hilfe“!

10.09.2015, von Martin Koutny

tag der ersten hilfe
Im Bild (1/1): Rettungssanitäter Florian Pöll und Notfallsanitäter Marcel Gradinger zeigen Bürgermeister Mag. Matthias Stadler wie lebensrettende Maßnahmen in den Erste Hilfe Kursen vermittelt werden. (Josef Vorlaufer)

Am 12. September ist der Internationale Welttag der Ersten Hilfe. Mit diesem Gedenktag soll die Wichtigkeit und die Bedeutung von Erster Hilfe bewusst gemacht werden.

Notfälle passieren immer unverhofft. Und entgegen der landläufigen Meinung, dass dies vorrangig Verkehrsunfälle sind, zeigt sich, dass 70% aller Notfälle im privaten und familiären Umfeld passieren. Jeder kann plötzlich in eine Situation kommen, in der geholfen werden muss, und oft sind es Familienmitglieder, Freunde und Bekannte, die diese Hilfe brauchen.

Wie gut sind Ihre Kenntnisse in Erster Hilfe?
Wann haben Sie zuletzt einen Erste-Hilfe-Kurs besucht? Trauen Sie sich zu, bei einem Notfall fachkundig und engagiert zu helfen?
Wer sich nun eingesteht, dass die Kenntnisse und Fähigkeiten diesbezüglich mangelhaft sind, sollte sich an die nächstgelegene Dienstelle einer Rettungsorganisation wenden. Dort erfährt man, wann die nächsten Kurse abgehalten werden.
„Es kann nur von Vorteil sein, wenn jeder seine Kenntnisse in Erster Hilfe regelmäßig auffrischt. Denn so wie jeder selbst darauf vertraut, dass in einer Notsituation rasch und fachkundig geholfen wird, hoffen auch alle Menschen rund um uns auf unsere Erste Hilfe im Ernstfall“, sagt Bürgermeister Mag. Matthias Stadler.
Fachleute sagen, bei der Ersten Hilfe kann man kaum etwas falsch machen, außer man hilft gar nicht.
Erste Hilfe-Kurse werden unter http://kurssuche.n.roteskreuz.at oder unter www.asboe.at angeboten.

Dank an die Rettungsorganisationen
Der St. Pöltner Bürgermeister nimmt den Internationalen Welttag der Ersten Hilfe auch zum Anlass, erneut auf die Bedeutung der Rettungsorganisationen und hier vor allem auf die Tätigkeit der vielen Freiwilligen hinzuweisen: „Die Leistungen für die Gesellschaft können nicht oft genug gewürdigt und hervorgehoben werden. Die Mitglieder der Rettungsorganisationen bewahren jedes Jahr durch ihren Einsatz, der oftmals unter schwierigen oder gar gefährlichen Umständen erfolgt, die Gesundheit von tausenden Menschen oder retten deren Leben.“

Finanzielle Unterstützung notwendig
Die Lebensretter orientieren sich in Österreich an den allerneuesten Erkenntnissen für eine optimale Erste Hilfe. Das ist eine Herausforderung hinsichtlich der Schulung der Profi-Retter als auch in Bezug auf die Kosten für die moderne Ausrüstung. Die Rettungsorganisationen sind daher auf Spenden angewiesen. Die Stadt St. Pölten unterstützt die Rettungsorganisationen durch die Zahlung des Rettungs-Euros. Für 2015 wurde ein Betrag von 260.000 Euro ausgeschüttet. Die öffentliche Hand unterstützt die Rettungsorganisationen darüber hinaus im Rahmen der ihr zur Verfügung stehenden Mittel.

„Nehmen wir alle den 12. September zum Anlass, den vielen MitarbeiterInnen der Rettungsorganisationen für ihre Arbeit zu danken und die Kenntnisse über Erste-Hilfe-Maßnahmen aufzufrischen“, meint Stadler.

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