St. Pölten Konkret

St. Pölten ist seit 25 Jahren Klimabündnis-Stadt

27.05.2016, von Andrea Jäger

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Im Bild (1/1): Auch der Amazonas-Regenwaldexperte Johann Kandler gratulierte bereits St. Pölten zu 25 aktiven Klimabündnisjahren: Energiebeauftragter DI Thomas Zeh, Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Mag. Angelika Swoboda-Moser von Klimabündnis-NÖ, Johann Kandler und Klimabündnis Ansprechpartnerin der Stadt DI Ingrid Leutgeb-Born. (Foto: Josef Vorlaufer)

Am 27. Mai 1991 hat St. Pölten als eine der ersten Städte in NÖ den Beitritt zum Klimabündnis beschlossen und damit bereits einen Weitblick gezeigt

Jetzt gibt es in NÖ bereits über 350 Klimabündnis-Gemeinden, 160 Klimabündnis-Bildungseinrichtungen (Schulen, Kindergarten,…) sowie fast 40 Klimabündnis-Betriebe.

In St. Pölten haben sich eine Reihe von Bildungseinrichtungen dem Klimabündnis angeschlossen: !BIKU Villa St.Pölten, HTL St.Pölten - Abteilung Elektrotechnik, Kindergarten St.Pölten - Kupferbrunn, Kindergarten St.Pölten - Maria Theresia, Mary Ward Privatvolksschule St.Pölten, Mary Ward Privatmittelschule St.Pölten sowie Mary Ward Privathort St.Pölten. Es gibt auch zwei Klimabündnis-Betriebe: die bellaflora Gartencenter GmbH – Niederlassung St.Pölten sowie den Weltladen St. Pölten.

Die Stadt St. Pölten hat um dem Klimawandel, welcher eine der größten Herausforderung für unsere Welt darstellt, entgegenzuwirken, bereits eine Reihe von Maßnahmen und Informationsveranstaltungen umgesetzt wie z. B.: den Tag der Sonne, die Verleihung des Umweltpreises, Photovoltaikanlage für den Wirtschaftshof, die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED und diverse Gastvorträge wie z. B. über den Klimawandel mit Hans Kandler, u.v.m...
Auch die PartnerInnen am Rio Negro im Amazonasgebiet können eine Reihe von Erfolgen in den letzten 25 Jahren aufweisen: Die langjährige Unterstützung der Klimabündnis-Gemeinden aus Österreich wirkt: die indigenen Organisation FOIRN - Federação das Organizações Indígenas do Rio Negro - wurde zur stärksten Vertretung indigener Völker in Amazonien ausgebaut, in 81 Dörfern wurden interkulturelle, mehrsprachige Schulen nach einem indigenen Bildungsmodell eingeführt und 122.000 km² Regenwald wurden als indigenes Siedlungsgebiet anerkannt. Es ist das größte zusammenhängende geschützte Regenwaldgebiet der Erde.

Weitere Infos:
http://www.st-poelten.gv.at/Content.Node/politik-rathaus/Klimabuendnis_2015.at.php

http://niederoesterreich.klimabuendnis.at/gemeinden-mitglieder/stadt-st-poelten

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