St. Pölten Konkret

Erkenntnisse der Wintervogel-Zählung

06.02.2019, von Corina Muzatko

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Im Bild (1/2): Bei der heurigen Wintervögel-Zählung ist der Feldsperling die am häufigsten gemeldete Vogelart an den Futterstellen in der Region St. Pölten. (Foto: Hannah Assil)
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Im Bild (2/2): Bei der diesjährigen Wintervogelzählung gab es deutlich weniger Amseln zu sehen als in den Vorjahren. (Foto: Hans-Martin Berg)

Das Endergebnis der „Stunde der Wintervögel 2019“ von BirdLife Österreich liefert spannende Erkenntnisse.

Feldsperling, Haussperling und Kohlmeise sind die drei am häufigsten gemeldeten Vogelarten an den Futterstellen in der Region St. Pölten. 312 TeilnehmerInnen haben von 4. bis 6. Jänner insgesamt 6509 Vögel gemeldet. Dies entspricht durchschnittlich 29 Vögel pro Garten. Auch 2016 war der Feldsperling in St. Pölten auf Platz 1 gefolgt von Kohlmeise und Amsel. 2016 mit 435 Individuen noch auf Platz 3 in der Region St. Pölten, ist die Amsel mit 355 Individuen 2019 nur auf Platz 6 gelandet.

„Die diesjährige Zählung meldet die niedrigste Anzahl an Amseln pro Garten seit Beginn der Wintervogelzählung“, erörtert Gabor Wichmann, Geschäftsführer von Birdlife. Das aus Afrika stammende Usutu-Virus, das von 2001 bis 2005 zum sogenannten „Amselsterben“ führte, setzt der Amsel neuerlich zu. Seit 2018 werden wieder zunehmend Fälle, vor allem im Osten und Süden Österreichs, diagnostiziert. „Leider auch in St. Pölten“ stellt DI Ingrid Leutgeb-Born vom Referat Umweltschutz-Lebensraum fest.


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