St. Pölten Konkret

St. Pöltens Einwohnerzahl nimmt weiter zu

04.01.2017, von Martin Koutny

einwohnerstatistik strasser
Im Bild (1/1): Der Herr über die Zahlen im Rathaus: Wolfgang Strasser. (Foto: Josef Vorlaufer)

Auch im vergangenen Jahr hat die Landeshauptstadt wieder um über 800 EinwohnerInnen zugelegt und steuert auf die 60.000-Einwohner-Grenze zu.

Mit Stichtag 1. Jänner 2016 waren in der niederösterreichischen Landeshauptstadt 54.388 Personen mit Hauptwohnsitz und 4.858 Personenmit Zweitwohnsitz gemeldet. Somit zählt St. Pölten zu Jahresbeginn insgesamt 59.246 EinwohnerInnen. Das sind um 819 neue St. PöltnerInnen mehr als zum selben Stichtag im Vorjahr. Während die Zahl der mit Zweitwohnsitz gemeldeten Personen „nur“ um 50 gestiegen ist, legt die Zahl der HauptwohnsitzerInnen um 769 zu. Damit setzt sich der erfreuliche Trend der letzten Jahre, dass die neu Zugezogenen St. Pölten als Hauptwohnsitz wählen, fort.
Innerhalb der letzten fünf Jahre hat die Landeshauptstadt 2.256 HauptwohnsitzerInnen dazugewonnen. Auf eine Gesamteinwohnerzahl von 60.000 fehlten nur mehr 754 Personen.

Schon bald 60.000 EinwohnerInnen
„Wir sind auf einem guten Weg, die 60.000-Einwohnergrenze zu erreichen“, stellt Bürgermeister Mag. Matthias Stadler fest und betont: „Es ist sehr erfreulich, dass sich der Trend der letzten Jahre fortsetzt und die Einwohnerzahl kontinuierlich zunimmt. Die Zahl der mit Hauptwohnsitz gemeldeten Personen ist dabei besonders stark gestiegen, die Zahl der mit Zweitwohnsitz gemeldeten Personen legte dafür nur geringfügig zu. Der Zuwachs bewegt sich insgesamt genau in dem Rahmen, den wir für verkraftbar und sinnvoll halten, damit die Infrastruktur entsprechend mitwachsen kann und die hohe Lebensqualität erhalten bleibt. Die größeren Wohnbauprojekte sind noch nicht fertiggestellt, so dass wir auch in den nächsten Jahren damit rechnen, dass sich der Trend fortsetzt und die Einwohnerzahl weiter in dieser Größenordnung ansteigt. Schon Anfang 2018 könnten wir die 60.0000 Einwohnergrenze überschritten haben.“

Fast 1.000 Geburten
Auch das Standesamt der Landeshauptstadt meldet positive Zahlen für das Jahr 2016. Insgesamt wurden 992 Geburtsbeurkundungen vorgenommen, 508 Knaben, 484 Mädchen. Bei der Statistik der Vornamen führen die Namen Johanna, Leonie und Lena sowie Lukas, Maximilian und Tobias die Liste an.
Die Neugeborenen bescheren der Stadt einen Zuwachs von 486 Kindern, davon 228 Mädchen und 258 Buben.
Leider wurden im Standesamt auch 1.022 Todesfälle registriert, davon 604 aus der Stadt St. Pölten. Das Geburtendefizit beträgt damit 118 das ist etwas weniger als im Vorjahr.
In diesen statistischen Daten sind die Geburten und Sterbefälle von St. PöltnerInnen außerhalb der Landeshauptstadt noch nicht mit eingerechnet.
Das Ja-Wort gaben sich immerhin 438 Personen, wobei der Spitzenwert des Jahres 2015 mit 286 Eheschließungen nicht erreicht werden konnte. Mit 219 Trauungen liegt das Jahr 2016 allerdings im Mittel der letzten Jahre. Die Zahl der eingetragenen Partnerschaften lag im abgelaufenen Jahr bei 6.

Vom Baby bis zum Greis
Laut neuester Statistik stehen in St. Pölten 10.641 Häuser und es gibt 26.635 Haushalte.
Bei der Einwohnerpyramide bilden die Babys bis zum zweiten Lebensjahr mit 1.015 Kindern die Basis. Die größte Gruppe bilden die Jahrgänge 1965 und 1966 mit insgesamt 2.026 Personen. Die älteste St. Pöltnerin ist 108 Jahre alt. Insgesamt leben in der Landeshauptstadt 12 Personen, die über 100 Jahre alt sind.

Statistik wichtige Entscheidungsgrundlage
Das Referat für Statistik im Rathaus erstellt für jedes Jahr einen statistischen Jahresbericht, der die Entwicklung der Flächennutzung, der Bevölkerung, den Bereich Gesundheit und Soziales und Bildung umfasst. Die statistischen Aufzeichnungen werden aber auch über die den Bereiche Tourismus, Freizeit, Sport und Kultur, Unternehmen des Magistrats, Gebäude und Umwelt, Wirtschaft, Verkehr und Sicherheit geführt.
Die ermittelten Daten sind wichtige Grundlagen für die Entscheidungen der Stadtverwaltung und der Stadtregierung. Die endgültige Fertigstellung des umfassenden Datenkonvoluts für 2016 wird bis zum Sommer erfolgen.

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