St. Pölten Konkret

Erfolgreiche Jugendarbeit ist Basis für die Zukunft der Feuerwehren

18.12.2017, von Martin Koutny

feuerwehrjugend
Im Bild (1/1): Für die Jugendarbeit bei den St. Pöltner Feuerwehren stellt die Stadt St. Pölten im kommenden Jahr wieder 10.000 Euro zur Verfügung. (Foto: Feuerwehr St. Pölten)

2017 wurden mehr als 15.000 Stunden in Ausbildung investiert.

Die Motivation von Jugendlichen sich für bei einer freiwilligen Feuerwehr zu engagieren bildet die Basis für die Zukunft der Feuerwehren. Trotzdem im abgelaufenen Jahr 27 Jugendliche (17 Buben und 10 Mädchen) in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen wurden, konnte durch 37 Neubeitritte (24 Buben und 13 Mädchen) im Jahr 2017 der Gesamtstand bei 141 Jugendlichen gehalten werden. Die 98 Burschen und 43 Mädchen werden derzeit in 9 St. Pöltner Feuerwehren ausgebildet und sind mit viel Eifer für „ihre“ Feuerwehr dabei. Im Rahmen der Ausbildung wird auch immer wieder das erworbene Wissen getestet und mit Feuerwehrjugendleistungsabzeichen und Fertigkeitsabzeichen ausgezeichnet. Auch die Teilnahme an den Feuerwehrjugendlagern fördert die Gemeinschaft und bringt oft unvergessliche Erlebnisse, die über Jahre in Erinnerung bleiben. Im Tätigkeitsbericht des Jahres 2017 ist zu lesen, dass von den 141 Jungfeuerwehrmitgliedern insgesamt 15.298 Stunden im Rahmen der Ausbildung investiert wurden! 2018 sind für die Jugendarbeit wieder 10.000 Euro von Seiten der Stadt zur Unterstützung vorgesehen, die im Verhältnis der Jugendmitglieder auf die einzelnen Feuerwehren im Stadtgebiet aufgeteilt werden.

Nachstehende Feuerwehren bilden derzeit Jugendliche aus:
FF St.Pölten-Spratzern, FF St.Pölten-Stadt, FF St.Pölten-Stattersdorf, FF St.Pölten-Unterrradlberg, FF St. Pölten Viehofen, FF St.Pölten-Wagram, FF St.Pölten-Pottenbrunn, FF St.Pölten-Ratzersdorf, FF St.Pölten-St.Georgen

Feuerwehrjahr startet mit Tätigkeitsberichten
Im Jänner starten die Mitgliederversammlungen der 14 Freiwilligen Feuerwehren und der 10 Betriebsfeuerwehren in der Landeshauptstadt. Dabei werden wieder umfangreiche Tätigkeitsberichte sowie Ausblicke der Wehren für das Jahr 2018 präsentiert. Von Seiten der Stadt wurden zuletzt mit der Sanierung der FF-Zentrale, dem neuen Feuerwehrhaus in Stattersdorf und dem Grundkauf und der Unterstützung für eine neue Fahrzeughalle für die FF-Pummersdorf zusätzlich zum „normalen“ Feuerwehrbudget wichtige Meilensteine auf den Weg gebracht. Die bevorstehende Anschaffung von neuen Löschfahrzeugen für die FF-Ratzersdorf (HLF 3), die FF-Stattersdorf (HLF 3), die FF-Pummersdorf (HLF 1) und die FF-Stadt (Wechselladefahrzeug) wurde von Seiten der Stadt gefördert. Die Feuerwehrfahrzeuge sind im Rahmen der Mindestausrüstungsverordnung zu ersetzen und werden in den kommenden Jahren ausgeliefert.


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