St. Pölten Konkret

Neue Konzepte fördern Urbanität

25.01.2018, von Martin Koutny

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Im Bild (1/1): Bürgermeister Mag. Matthias Stadler mit einem Teil des Teams der Marketing St. Pölten GmbH Neuling Barbara Ringseis, Mag. Stefan Haiderer und Christoph Rauchberger. (Foto: Wolfgang Mayer)

Die Marketing St. Pölten GmbH holt Marketing Managerin Barbara Ringseis (Designverliebt) ins Haus, um sich noch stärker um innovative Konzepte zu kümmern.

Mit dem Pilotprojekt #stpcitypopup beschritten die Marketing St. Pölten GmbH und Insbesondere Innenstadt in Kooperation mit Designverliebt Kreativmarkt neue Wege in Richtung Urbanität in der lebendigen Stadtentwicklung St. Pöltens. Es wurde gemeinsam mit den Liegenschaftsbesitzern ein erstes Konzept erarbeitet, das jungen UnternehmerInnen eine leistbare temporäre Verkaufsfläche in der frequenzreichen Kremser Gasse zur Verfügung stellte und einen urbanen Impuls zur Nutzung leerstehender Geschäftsflächen gab.

Es soll weiter gehen
„Aber nicht nur über 30 aufstrebende Kreative und Handwerker aus der Region nahmen die Idee begeistert an. Unzählige BesucherInnen und WeihnachtseinkäuferInnen freuten sich über die Möglichkeit „Coole Dinge aus STP“ zu kaufen und damit junge regionale Potentiale zu unterstützen. Wir waren von der aktiven Annahme des Angebots, dem sehr guten Feedback und dem deutlichen Wunsch nach einem Fortbestand solcher Projekte zur Bereicherung und Erweiterung der St. Pöltner Innenstadtlandschaft sehr positiv überrascht“, freut sich Initiatorin Barbara Ringseis.
„Der weihnachtliche Pop-up-Store war der Beginn einer Initiative, mit der die Wirtschaftsservicestelle der Stadt St. Pölten ecopoint Besitzer von Geschäftslokalen bei der Vermittlung ihrer Leerstände unterstützen will. Künftige Pop-up-Stores sind auch eine Idee zum „Aufpeppen“ und Beleben der insBesondere Innenstadt“, betont Marketing-St. Pölten-Geschäftsführer Matthias Weiländer.

Pilotprojekte 2018 geplant
Um dem Wunsch und dem wachsendem Bedarf nach urbanen Projekten vermehrt nachzukommen, wird sich Barbara Ringseis ab sofort verstärkt für die Marketing GmbH engagieren: „Wir beginnen nach dem erfolgreichen Pilotprojekt heuer mit der Auswertung und Erarbeitung weiterer Konzepte. Wir bringen Kreative, StudentInnen, LeerstandsbesitzerInnen und BürgerInnen näher zusammenbringen und rufen auf, mit uns in der bevorstehenden Konzeptionsphase in Kontakt und persönlichen Austausch zu treten.“ Es sollen auf diesem Boden weitere Win-Win-Projekte entstehen, die St. Pölten als moderne Stadt mit einer jungen Szene noch sichtbarer machen. „Denn die Potentiale sind da!“, wie Barbara Ringseis als Organisatorin des Designverliebt Kreativmarktes und Marketing Expertin mit einer hohen Teilnehmer- und Besucherzahl bereits bestätigen konnte. „Das Projekt ist unser direkter Draht zu den jungen Kreativen, mit denen wir schon jetzt eng zusammenarbeiten und dies noch weiter mit neuen Initiativen in die Stadt hineintragen wollen.“ Es spricht auch nichts dagegen, dass diesmal St. Pölten Erfolgskonzepte entwickelt und später auch in andere Städte „exportiert“, sieht Barbara Ringseis hier auch unternehmerische Aspekte in der neuen Zusammenarbeit.

Somit schließt sich eine weitere Lücke St. Pöltens in Richtung einer modernen Landeshauptstadt auf dem Weg zu einem urbanen Lebensraum mit Kulturhauptstadtqualitäten, der sich seiner Stärken und Wurzeln bewusst ist und selbstbewusst neue Zukunftsperspektiven für sich und seine Bewohner erschließt. Mit diesem spürbaren Lebensgefühl und auch einer frischen Herangehensweise und Zusammenarbeits-Kultur rücken BürgerInnen, ImmobilienbesitzerInnen, Kulturschaffende und Verwaltung noch weiter zusammen, um die Zukunft St. Pöltens zu formen und zu entwickeln. „Nichts ist stärker, als wenn die Zeit für neue Ideen und Konzepte gekommen ist. Mit diesem frischen Wind in den Segeln gehen wir in den kommenden Monaten gemeinsam in einen spannenden kreativen Prozess“, freuen sich Matthias Weiländer und Barbara Ringseis.

Inputs, Anregungen und Ideen können ab sofort an barbara.ringseis@st-poelten.gv.at gesendet werden.

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