St. Pölten Konkret

St. Pölten bei der 30. Internationalen Immobilienmesse in Cannes vertreten

15.03.2019, von Christoph Rauchberger

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Im Bild (1/2): Der Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon hielt eine viel beachtete Eröffnungsrede auf der 30. Immobilienmesse in Cannes, bei der auch St. Pölten vertreten war. (Yann COATSALIOU - Geographie: Cannes, FRANCE)
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Im Bild (2/2): Christoph Schwarz, Ulrike Mesner und Bürgermeister Mag. Matthias Stadler präsentieren St. Pölten auf der 30. Immobilienmesse in Cannes. (pia.pink - Geographie: Cannes, FRANCE)

Bereits zum 30. Mal findet die MIPIM (Marché International des Professionnels de l'immobilier) in der französischen Küstenstadt Cannes von 12. bis 15. März statt. Bekannt als die Messe für Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Betriebsansiedlungen, treffen sich auf ihr die wichtigsten und einflussreichsten internationalen Marktteilnehmer des Sektors. Auch St. Pölten ist im Zuge des Österreich-Standes wieder auf der weltweit anerkannten Messe, die heuer vergleichsweise das mit Abstand größte Angebot seit Jahren umfasst, vertreten: Bürgermeister Mag. Matthias Stadler sowie Christoph Schwarz, Leiter der Abteilung Zukunftsentwicklung, Wirtschaft und Marketing im Magistrat, sind vor Ort, um neue Kontakte zu knüpfen sowie interessante Gespräche zur Innenstadtthematik St. Pöltens zu führen. Begleitet werden sie von Ulrike Mesner, die als Geschäftsführerin der Palais Fanto Verwaltungs- Gesellschaft m.b.H sowie als Vertreterin der Plattform St. Pölten 2020 fungiert.

Ban Ki-moon hält Eröffnungsrede

„There is no plan B, because we have no planet B“, lauten die Worte von Ban Ki-moon, dem achten Generalsekretär der Vereinten Nationen, der die Immobilienwirtschaft mit seiner Eröffnungsrede am vergangenen Dienstag beauftragt, ihren Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten. Mit seiner Aufforderung im Zuge der Messe, die in diesem Jahr ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit geführt wird, möchte er vor allem verdeutlichen, dass es auf unserem Planeten keinen zweiten Versuch gibt, sowie dass falsche Entscheidungen - was unsere Umwelt betrifft - nicht ungeschehen gemacht werden können. „Die Uhr tickt, wir können nicht einfach warten, bis die Natur uns folgt, wir können nicht mit der Natur verhandeln“, so Ban weiter.
Auch die Stadt St. Pölten ist gegen diese Thematik gewappnet und bietet beste Rahmenbedingungen, um als Landeshauptstadt einen positiven Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten. Um auf dem internationalen Markt Investoren anzulocken, werden nun einmal mehr die Stärken der Stadt vorgestellt: Neben einem eigenen Stadtentwicklungskonzept besteht das Projekt
„Smart Pölten BürgerInnenbeteiligung“, das allen Bewohnern die Möglichkeit gibt, in Kooperation mit der Stadt die Entwicklung von St. Pölten mitzugestalten, um so gemeinsam gegen Auswirkungen des Klimawandels, wie steigende Temperaturen und erhöhte Co²-Werte, anzukämpfen.
Konkrete Ziele der Repräsentation und Vernetzung auf der Messe sind die Weiterentwicklung in den Bereichen der Hotel- und Wohninvestitionen der Landeshauptstadt. Hier wurden im Zuge der Veranstaltung zahlreiche konkrete Gespräche mit Investoren und möglichen Betreibern geführt, bei denen vor allem bemerkbar wurde, dass St. Pölten immer intensiver als attraktiver Standort für Investitionen wahrgenommen wird. „Wir wissen, wie hoch das Potential unserer Landeshauptstadt ist“, so Mag. Stadler, „und die größte Immobilienmesse Europas, die mit zahlreichen Experten Einblicke in die neuesten Trends der Branche gibt, ist somit die perfekte Gelegenheit, um die Vorzüge St. Pöltens ins Rampenlicht zu rücken.“


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