St. Pölten Konkret

Baustellen-Hotspot in der Daniel-Gran-Straße

22.08.2017, von Martin Koutny und Corina Muzatko

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Im Bild (1/4): Ing. Clemens Parzer (technisches Büro im Rathaus), Baudirektor DI Kurt Rameis, Ing. Erwin Sulzer (Straßenbauverwaltung), Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Daniel Pletoso und Polier Franz Kaufmann sowie Bauleiter Thomas Geppel (Held & Franke) und Günther Pichler (GPV-Verkehrstechnik) an der Kreuzung Daniel-Gran-Straße – Kerensstraße. (FOTO: Josef Vorlaufer)
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Im Bild (2/4): Mehr Sicherheit für FußgängerInnen und RadfahrerInnen bei der Mühlbachbrücke in der Daniel Gran Straße. Die Brücke wird verbreitert und eine Druckknopfampel installiert: Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Baudirektor DI Kurt Rameis, Ing. Lukas Wagner vom Technischen Büro im Rathaus, Michael Weichselbaum von der Firma GESIG Verkehrstechnik und Ing. Erwin Sulzer von der Straßenbauverwaltung. (FOTO: Josef Vorlaufer)
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Im Bild (3/4): Verkehrstechniker Günther Pichler erklärt Bürgermeister Mag. Matthias Stadler die Funktionsweise der „Super-Ampel“ in der Daniel-Gran-Straße. (FOTO: Josef Vorlaufer)
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Im Bild (4/4): Baudirektor DI Kurt Rameis, Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Michael Weichselbaum von der Firma GESIG Verkehrstechnik, Ing. Clemens Parzer vom technischen Büro im Rathaus, Held & Franke-Bauleiter Thomas Geppel und Ing. Erwin Sulzer von der Straßenbauverwaltung an der Kreuzung Daniel-Gran-Straße – Kremser Landstraße. (FOTO: Josef Vorlaufer)

Eine ganze Reihe von Baumaßnahmen in der Daniel Gran Straße bringen mehr Sicherheit für Schulkinder, FußgängerInnen und RadfahrerInnen und beschleunigen den neuen LUP. Bis zum Schulstart sollen die Arbeiten fertiggestellt sein.

Bei einem Besuch der Baustellen in der Daniel-Gran-Straße überzeugt sich Bürgermeister Mag. Matthias Stadler persönlich vom Fortschritt der Arbeiten. Trotz der großen Hitze liegt man bei den Bauarbeiten genau im Zeitplan „Hier werden wichtige Maßnahmen für die Sicherheit, vor allem im Bereich der Daniel-Gran-Schule getroffen, aber auch für die Flüssigkeit des Verkehrs auf dieser wichtigen innerstädtischen Straßenverbindung“, ist das Stadtoberhaupt zufrieden.

Das freut RadfahrerInnen und FußgängerInnen
In der Daniel Gran-Straße wird die Brücke östlich des Mühlweges verbreitert. Bisher betrug die nutzbare Breite des ostseitigen Randbalkens der Brücke ca. 2 Meter auf. Die Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen sehen jedoch vor, dass eine Brücke bei der Geh- und Radweg unmittelbar am Fahrbahnrand geführt werden, eine Mindestbreite von 3 Metern aufweisen muss. Diese Breite setzt sich aus einer Wegbreite von 2,50 Metern sowie eines halben Meter breiten Schutzstreifens zur angrenzenden Fahrbahn zusammen. Durch die entsprechende Frequenz an Fußgängern und Radfahrern in diesem Straßenabschnitt wird eine Verbreiterung des Brückentragwerkes auf ein Maß von ca. 4,30 Metern durchgeführt, wobei die nutzbare Wegbreite ca. 3,50 Meter betragen wird. Die Restbreite wird zwecks Erhöhung der Verkehrssicherheit durch die Herstellung einer Betonleitwand zur baulichen Abtrennung zwischen Fahrbahn und Geh- und Radweg verwendet. Das Brückengeländer wird im Zuge dieser Arbeiten erneuert und radfahrtauglich (=höher) hergestellt. Baulich erfolgt die Verbreiterung des Brückentragwerkes durch die Herstellung von Mikrobohrpfählen, einer Auflagerbank und des Brückentragwerkes aus Stahlbeton. Die 75.532 Euro teure Verbreiterung der Brücke, die von der Alfred Trepka GmbH durchgeführt wird, soll demnächst abgeschlossen sein.

Um die Sicherheit zu erhöhen wird in diesem Bereich für die RadfahrerInnen und FußgängerInnen eine Druckknopfampel errichtet. Die Kosten betragen dafür rund 45.000 Euro. Selbstverständlich ist diese Verkehrslichtsignalanlage mit einer Blindenakustik ausgerüstet.

„Super-Ampel“ spielt alle Stücke
Bis Ende August soll die neue Verkehrslichtsignalanlage im Kreuzungsbereich der Daniel Gran-Straße mit der Kerensstraße hergestellt werden. Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan. An allen vier Querungsmöglichkeiten werden SchülerInnen und FußgängerInnen durch eine Ampelsignal sicher auf die andere Seite geleitet. Auch diese Verkerhslichtsignalanalge ist mit einer Blindenakustik ausgestattet. Die Errichtungskosten für diese neue Ampel betragen 112.000 Euro. Errichtet wird die neue Ampel von der Günther Pichler Verkehrstechnik GmbH.

Das Besondere aller vom LUP befahrenen Ampelanlagen der Daniel Gran-Straße besteht darin, dass sie alle mit einer Busbevorrangung ausgestattet werden. „Die neue Ampel kann also mehr als „nur“ den Verkehr regeln. Gepaart mit einigen technischen Begleitmaßnahmen regelt sie die „Grüne Welle“ in der Daniel Gran-Straße und schaltet für den neuen LUP auf Grün um, wenn sich der Bus der Ampel nähert. Das ist die erste Verkehrslichtsignalanlage mit einer derartigen Ausstattung in der Landeshauptstadt und sie entspricht dem allerneuesten technischen Stand“, freut sich das St. Pöltner Stadtoberhaupt.
Die Investitionssumme für die neue Ampelsteuerung, die dem LUP den Vorrang einräumt, beträgt 468.000 Euro.

Im Zuge der Errichtung dieser „Super-Ampel“ sind auch baulichen Maßnahmen am südseitigen Gehsteig unmittelbar vor der Schule und Adaptierungsarbeiten der Fahrbahn notwendig. Diese Maßnahmen sind bereits weitgehend abgeschlossen.

Feinschliff an Kreuzung Daniel Gran Straße mit der Kremser Landstraße
Des Weiteren werden die Leistensteine im Kreuzungsbereich schleppkurvengerecht und barrierefrei angepasst. Im Zuge der Straßenbauarbeiten erfolgen die Erd- und Baumeisterarbeiten für die Herstellung der Verkehrslichtanlage. Des Weiteren wird die südliche Kerensstraße zwischen der Daniel Gran-Straße und der Dr. Höfinger-Straße zur Einbahnstraße in Richtung Süden. Das Projekt wird von der Held & Francke Bauges.m.b.H. & Co. KG. und der Günther Pichler GmbH durchgeführt.


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