St. Pölten Konkret

Kremser Gasse: Pflasterung kommt 2018

07.12.2017, von Corina Muzatko

Kremser Gasse
Im Bild (1/1): Baudirektor DI Kurt Rameis, Christian Groissmaier (Trinkwasserversorgung, Hydro Ing.), Jürgen Herzmanek (Fernwärme St. Pölten), Wolfgang Mayer (Bauleitung Strabag), Franz Steininger (Strabag), Christian Eigenbauer (Kabelplus), Stefan Wittmann (Technisches Büro, Magistrat St. Pölten), Ing. Martin Petermann (Technisches Büro, Magistrat St. Pölten) und Robert Sieder (EVN St. Pölten). (Foto: Corina Muzatko)

Die Bauarbeiten in der Kremser Gasse wurden pünktlich vor dem Weihnachtsgeschäft fertiggestellt und sind für das heurige Jahr abgeschlossen – 2018 wird die Pflasterung durchgeführt.

In der Kremser Gasse fand eine koordinierte Erneuerung sämtlicher unterirdischen Leitungen statt. Es wurden die neuen Hauptleitungen der Wasserleitung, Gasleitung und Fernwärmeleitung sowie die Versorgungsleitungen für Strom, Kabelsignal und Telekom verlegt. Des Weiteren wurden die Verkabelung und Fundamentherstellung der Straßenbeleuchtung durchgeführt und der Straßenoberbau sowie eine bituminöse Oberflächenbefestigung hergestellt.

Durch die gute Zusammenarbeit der Gemeindestraßenverwaltung (Pflasterung und Straßenbeleuchtung), der städtischen Ver- und Entsorgungsbetriebe (Wasserversorgung und Kanal), der Fernwärme St. Pölten Ges.m.b.H. (Fernheizung), der EVN Netz Niederösterreich GmbH (Strom und Gas), der Kabelplus GmbH (Internet, Kabel-TV) und der A1 Telekom Austria AG (Telekommunikation) können weitere Aufgrabungen in näherer Zukunft vermieden werden. Für 2017 sind die Arbeiten abgeschlossen. Ziel war es, die Arbeiten pünktlich vor dem Weihnachtsgeschäft fertigzustellen – dies wurde auch erreicht. Fertig ist die Kremser Gasse aber noch nicht, denn nächstes Jahr wird fleißig gepflastert.

Pflasterung folgt nächstes Jahr
Es ist vorgesehen im Jahr 2018 eine Neupflasterung herzustellen. Die Arbeiten dazu sollen im Frühjahr starten. Die Pflasterarbeiten werden in kleineren Abschnitten, als die Einbauten-Erneuerungen, durchgeführt und stellen somit nur mehr eine sehr geringe Störung in der Kremser Gasse dar. Die Pflasterung bereits 2017 zu erneuern wäre straßenbautechnisch nicht empfehlenswert gewesen, da solche Aufgrabungen, auch bei sorgfältiger Ausführung, zu nachträglichen Setzungen führen können. Es wird daher immer, bei allen Aufgrabungen, eine Setzungsperiode abgewartet, bevor eine endgültige Straßenbefestigung hergestellt wird. Der Lieferverkehr trägt, neben der herkömmlichen Verdichtung durch Baumaschinen, zur notwendigen Verfestigung des Untergrundes bei. Nach der „Setzungs-Phase“ über den Winter erfolgt im nächsten Jahr die Stöckelschuh-freundliche Pflasterung. Es werden glatt geschliffene Pflastersteine verwendet, ähnlich jener in der Brunngasse, die im Gegensatz zu den bisher in der Kremser Gasse verlegten Steinen stöckelschuh-freundlich sind. Die Kosten für die Pflasterungsarbeiten sowie die Bereitstellung von Infrastruktur, wie Sitzbänke, Beleuchtung, Müllbehälter und Radständer, wurden für 2018 mit 700.000 Euro budgetiert.

Notwendige Maßnahme
Auslöser für die Bauarbeiten war das fortgeschrittene Alter der Gasleitungen und der Fernwärmeleitungen, diese mussten unbedingt erneuert werden, damit die Betriebssicherheit dieser Leitungen auch weiterhin gewährleistet bleibt und die Versorgung der Wohnhäuser, Büros und Geschäfte in der Innenstadt für die Zukunft sichergestellt werden kann. Es handelte sich also um eine technisch zwingend notwendige Maßnahme.

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