St. Pölten Konkret

Neues Büro der Bestattung an neuem Standort

21.11.2014, von Martin Koutny

Bestattung neues Büro
Im Bild (1/1): Ing. Erwin Ruthner, MSc und Josef Trümel vor dem neuen Standort des Büros der Bestattung St. Pölten, in der Goldegger Straße 52. (Foto: Josef Vorlaufer)

Ab 24. November steht für die Erledigung der Formalitäten nach einem Sterbefall das neue Büro der Bestattung am Hauptfriedhof in der Goldegger Straße 52 zur Verfügung. Bei einem Trauerfall kann hier eine noch bessere Hilfe angeboten werden. Das alte Büro der Bestattung in der Julius-Raab-Promenade 49 wird nicht mehr genutzt.

Um den Hinterbliebenen die Formalitäten rund um das Begräbnis bzw. die Kremierung zu erleichtern und die organisatorischen Abläufe zu optimieren hat die Stadt St. Pölten rund 1,5 Mio Euro in den Neubau des Bestattungsbetriebes direkt am Hauptfriedhof in der Goldegger Straße investiert.

Älteste Bestattung ist nun die modernste
Am Hauptfriedhof wurde neben der ostseitigen Zeremonienhalle ein neues Kunden- und Betriebsbüro errichtet. Zusätzlich entstanden ein Verabschiedungsraum, ein Sarglager, Garagen für die Bestattungsfahrzeuge und Mannschaftsräume der Bestattung.

Die neue Struktur bringt vor allem für die KundInnen eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Durch die neuen barrierefreien Kundenbetreuungsräumlichkeiten kann das Service rund um Organisation der Beisetzung nochmals verbessert werden.
  • Vor dem Hauptfriedhof stehen ausreichend Parkflächen kostenlos zur Verfügung.
  • Etwa 70 % der Bestattungen finden am Hauptfriedhof statt, so dass im Zuge der Anmeldung der Beisetzung auch gleich die Grabstelle besichtigt werden kann.
  • Weiters sind rund um den Friedhof auch zahlreiche einschlägige Unternehmen angesiedelt, sodass auch hier eine sinnvolle Synergie für die KundInnen entsteht.

Nicht zuletzt ermöglicht die Schaffung eines zentralen neuen Betriebsgebäudes für die Bestattung auch eine Verbesserung der internen Abläufe und eine Steigerung der Effizienz.
Die Räumlichkeiten in der Julius Raab-Promenade (Kundenbüro) und am Roßmarkt (Sarglager und Garagen) werden nicht mehr genutzt.

„Die Bestattung St. Pölten besteht seit dem Jahr 1912. Mit der Fertigstellung des neuen Betriebsgebäudes ist sie nicht nur die älteste Bestattung Niederösterreichs, sondern gleichzeitig auch die modernste, die den Hinterbliebenen in diesen schweren Stunden einen optimale Betreuung bieten kann“, erklärt Ing. Erwin Ruthner, MSc, Leiter der Bestattung St. Pölten.

Denkmalschutz und Neubau vereint
Der Um- bzw. Neubau des Betriebsgebäudes für die Bestattung St. Pölten erfolgt nach den Plänen des St. Pöltner Architekten DI Franz Gerhard Kahler. Die Herausforderung in der Planung bestand darin die unter Denkmalschutz stehende ostseitige Zeremonienhalle des Hauptfriedhofes mit dem Neubau zu verbinden. Die Auftragsvergabe der Bauarbeiten erfolgte an Betriebe aus dem Zentralraum, sodass die Wertschöpfung in der Region erfolgt.

Neue Kremationsanlage
Die Zahl der Kremierungen in St. Pölten in den letzten 10 Jahren von knapp 500 pro Jahr auf fast 1.500 pro Jahr angestiegen. Um dem Trend folgend die entsprechenden Kapazitäten in der Zukunft zur Verfügung stellen zu können, wurde neben der bestehenden Verbrennungslinie eine zweite Kremationsanlage errichtet. Das Investitionsvolumen beträgt 1,4 Mio. Euro.

Kontakt
Bestattung St. Pölten
Goldegger Straße 52
Tel: 02742/3334500

Kommentare powered by Disqus.

Copyright 2018 St. Pölten Konkret Online, Magistrat der Landeshauptstadt St. Pölten/Medienservice