St. Pölten Konkret

Nach Baustelle am Schillerplatz kommt Neugestaltung

12.03.2015, von Martin Koutny

Schillerplatz Baustelle und Neugestaltung
Im Bild (1/1): Baudirektor DI Kurt Rameis: "Der Schillerplatz wird demnächst zur Baustelle, danach erfolgt eine attraktive Platzgestaltung." (Martin Koutny)

Der Unternehmer Dr. Josef Widlburger baut im Untergeschoß des Hotel Metropol eine Parkgarage. Für die die Durchführung der Arbeiten und die Errichtung der Zufahrt verwandelt sich der Schillerplatz in eine Baustelle. Danach erfolgt eine attraktive Neugestaltung.

Die Wildburger-Garage wird in dem seit Jahren leer stehenden ersten Untergeschoß des Hotel Metropol errichtet. Die Garage schafft 86 Stellplätze inklusive hunderter Quadratmeter auch mit Lieferwägen befahrbarer innerstädtischer Lagerflächen und Infrastruktur für die Wildburger Rauchfangkehrer und weitere gewerbliche und private Nutzer. Somit stehen künftig in der St. Pöltner Altstadt, nur drei Minuten Gehzeit vom Domplatz entfernt, zusätzliche Garagen-Parkplätze in beträchtlicher Anzahl und großzügige Lagerflächen zur Verfügung.
Die Einfahrt zur Wildburger-Garage wird parallel zur bestehenden Einfahrt der Metropol-Garage in das erste Untergeschoß geführt. Die bestehende Einfahrt der Metropolgarage erschließt das zweite und dritte Untergeschoß.
Der Schillerplatz wird daher parallel zur Metropolgaragen-Einfahrt aufgegraben und das Denkmal von Friedrich Schiller an einen besseren Platz versetzt. Der Schillerplatz wird voraussichtlich bis etwa Mitte nächsten Jahres Bauplatz sein und danach neu gestaltet.

Planungen für Neugestaltung laufen
Wie der neue Schillerplatz aussehen wird, ist derzeit in Planung. „Feststeht, dass das Naturdenkmal, eine Eiche, erhalten bleibt. Das passt gut zusammen, wenn der deutsche Dichter künftig unter einer deutschen Eiche steht. Auch sonst wollen wir möglichst viel Grün in den Platz integrieren. Es sollte hier auch einen großzügigen und attraktiven Schanigarten geben. Wir planen zudem einen Sichtschutz zu den Garagen-Einfahrten ein. Insgesamt wollen wir die Aufenthaltsqualität verbessern und die Verweildauer erhöhen. Die derzeitige Platzgestaltung animiert dazu wenig. Deshalb kommt uns die Baustelle sehr gelegen, denn dieser Bereich soll ein Platzerl werden, wo man sich gerne hinsetzt“, umreißt Baudirektor DI Kurt Rameis die Ziele für die Neugestaltung.

Die Arbeiten für die Einrichtung der Baustelle haben begonnen, richtig los geht es demnächst, sobald alle erforderlichen Bescheide vorliegen. Als Bauzeit sind längsten eineinhalb Jahre geplant.

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