St. Pölten Konkret

Dieser Platz wird herrlich

23.04.2015, von Thomas Kainz

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Im Bild (1/5): Bereits vor Ende der letzten Bauphase der Bodenarbeiten ist der Herrenplatz kaum wiederzuerkennen. (Josef Vorlaufer)
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Im Bild (2/5): Thomas Kainz von St. Pölten Konkret sprach mit Strabag-Projektleiter Michael Drautz über den Baufortschritt und die Anforderungen einer so stark frequentierten Baustelle in urbanem Gebiet. (Josef Vorlaufer)
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Im Bild (3/5): Mit besonderen, lärmschonenderen Geräten wird versucht, die Belästigung für die PassantInnen und AnrainerInnen so gering wie möglich zu halten. (Josef Vorlaufer)
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Im Bild (4/5): Durch das Auflegen von Vlies soll eine möglichst schmutzfreie Durchquerung auch während der Baumaßnahmen garantiert werden. (Josef Vorlaufer)
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Im Bild (5/5): Ein erfahrenes Team aus bis zu zehn Personen ist täglich am Herrenplatz im Einsatz, um die Arbeiten so rasch wie möglich fertig zu stellen. (Josef Vorlaufer)

Die Fortschritte der Arbeiten am Herrenplatz können täglich mitverfolgt werden.
Die Baustelle macht derzeit freilich weder Wirtschaftstreibenden noch PassantInnen Freude, bereits jetzt kann aber erahnt werden, wie schön der Platz wird.

Sofort mit Ende des Winters begannen die längst notwendigen Arbeiten zur Neugestaltung des Herrenplatzes. Ein Team von bis zu zehn Personen sorgt dafür, dass noch vor dem Sommerbeginn Hugo, Melange und andere kulinarische Köstlichkeiten in neuem Ambiente am wahrscheinlich schönsten Platz der Stadt genossen werden können.

Die Arbeiten schreiten zügig voran und liegen im Zeitplan, derzeit sind Polier Franz Tritscher und seine Arbeiter mit der Verlegung der letzten Steinplatten beschäftigt. Annähernd 1.000 Stück der 125 Kilogramm schweren, großen Platten haben sie bereits in der Platzmitte verlegt, dazu fast genauso viele kleinere Steine am Rand. „Die Steine am äußeren Rand des Platzes wurden extra geschnitten und nicht gespalten, daher haben sie eine ebenere Oberfläche und sind angenehmer beim Gehen“, verrät Tritscher.

Alter Stein für neuen Sockel
Insgesamt werden rund 500.000 Euro in die Neugestaltung des Platzes investiert, den größten Teil davon machen die Bodenarbeiten aus, aber auch die Mariensäule soll bald in neuem Glanz erstrahlen. Sofort nach Finalisierung der Arbeiten am Boden, wird diese in Angriff genommen, bereits jetzt wurde aber der Sockel erneuert und die Grünflächen entfernt. Für die Einfassung der Säule wurden aus den bestehenden Platten neue Stufenelemente erzeugt.

Projektleiter Michael Drautz vom Strabag-Verkehrswegebau erklärt den Ablauf und gibt ein Update zum Zeitplan: „Nach Abtragung der alten Pflasterung bzw. des Asphaltes wurde der Unterbau erneuert und Anschlussarbeiten durchgeführt. Auf eine 15 Zentimeter hohe Schicht Drainagebeton werden jetzt die Pflastersteine gelegt und verfugt.“
Insgesamt wurden die Bodenarbeiten in drei Bauabschnitte aufgeteilt, um stets eine Querung des Platzes zu ermöglichen. „Derzeit befinden wir uns in der letzten Phase, auch hier kommen wir sehr gut voran“, sieht auch Drautz zuversichtlich einer planmäßigen Fertigstellung der Bodenarbeiten im Mai entgegen.

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