St. Pölten Konkret

Wichtiger Teil der S-Bahn-Forderung ist umgesetzt

12.12.2014, von Martin Koutny

S-Bahn-Forderung erfüllt
Im Bild (1/1): Mit der Einführung des neuen Fahrplanes am 14. Dezember 2014 sieht Bürgermeister Mag. Matthias Stadler einen wichtigen Teil seiner S-Bahn-Forderung umgesetzt, verlangt aber zudem den Ausbau der Strecke Krems - St. Pölten und die Etablierung eines S-Bus-Systems. (Foto: Werner Jäger)

Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist für eine weiterhin dynamische Entwicklung der Landeshauptstadt und des gesamten niederösterreichischen Zentralraums essentiell. Bürgermeister Stadler sieht in der Fahrplanumstellung am 14. Dezember einen ersten Schritt bei der Umsetzung eines S-Bahn-Systems.

Vorbild für den öffentlichen Verkehr ist für den St. Pöltner Bürgermeister das Bundesland Vorarlberg. Dort gibt es ein gut vertaktetes S-Bahn und S-Bus-System, das mit innerstädtischen öffentlichen Verkehrsnetzen optimal abgestimmt ist. Durch den Taktfahrplan und unterschiedliche Farbgebungen der jeweiligen Linien ist die Orientierung für die BenutzerInnen einfach und komplizierte Fahrpläne sind längst passee.

Halbstündlich ins Traisental
Mit der Fahrplanumstellung wird auf der Traisentalbahn ein Halbstundentakt von Lilienfeld nach St. Pölten bzw. von Hainfeld nach St. Pölten eingeführt. Das bringt für die PendlerInnen eine deutliche Verbesserung und wird künftig mehr AutofahrerInnen zu BahnfahrerInnen machen. „Damit ist ein wichtiger Punkt in unserem Arbeitsprogramm und ein wesentlicher Teil des Generalverkehrskonzeptes bereits umgesetzt“, ist Mag. Matthias Stadler zufrieden.

Weiterer Ausbau notwendig
Für das St. Pöltner Stadtoberhaupt sind aber trotzdem noch wichtige Forderungen offen: „Auf der Bahnlinie zwischen Herzogenburg und St. Pölten gibt es bereits einen halbstündigen Taktfahrplan. Der nächste Ausbauschritt muss auf dieser Bahnlinie die Ausweitung des Halbstundentaktes zwischen Krems und Herzogenburg sein, und zwar spätestens nach Abschluss der Elektrifizierung im Jahr 2017. Auch an des S-Bussen zum Beispiel in Richtung Dunkelsteinerwald, Perschlingtal oder in Richtung des Wiener Waldes und das gesamte Umland führt kein Weg vorbei.“

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