St. Pölten Konkret

Das Radwegenetz wächst weiter

10.05.2019, von Corina Muzatko

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Im Bild (1/2): Aufgrund der erforderlichen Wegebreiten und dem Ausgleich der Geländesprünge sind dort wo der Radweg entstehen wird punktuelle Rodungsarbeiten erforderlich. (Foto: Christian Krückel)
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Im Bild (2/2): Als erste bauliche Umsetzung ist der Abschnitt von der Nadelbacher Straße in Richtung Süden bis zum Kollerbergweg geplant. (Foto: Corina Muzatko)

Das städtische Radwegenetz wird mit der Neuerrichtung eines durchgehenden Geh- und Radweges an der Nord-Süd-Achse im westlichen Siedlungsgebiet vom Linzertor, über den Alpenbahnhof, entlang des Kollerberges bis zur Waldsiedlung in Spratzern erweitert.

Um das städtische Radwegenetz weiter zu attraktiveren und der Bevölkerung weitere Anreize zum Radfahren zu bieten, werden seitens der Stadt laufend Radwege neu errichtet und den Erfordernissen angepasst. Nachdem im Süden des Stadtgebietes die in Nord- Südrichtung verlaufende Bahnstrecke sowie die B20 eine gewisse Barrierewirkung darstellen, und somit die Querungsmöglichkeiten an diesen Stellen nur beschränkt möglich sind, ist eine Neuerrichtung eines durchgehenden Geh- und Radweges an der Nord-Süd-Achse im westlichen Siedlungsgebiet vom Linzertor, über den Alpenbahnhof, entlang des Kollerberges bis zur Waldsiedlung in Spratzern vorgesehen.

Nachdem im nördlichen Abschnitt dieser neuen Radwegeverbindung vom Alpenbahnhof bis zum Linzertor die Radwegeführung an den bestehenden Gehsteigen errichtet wird, ist als erste bauliche Umsetzung der Abschnitt von der Nadelbacher Straße in Richtung Süden bis zum Kollerbergweg vorgesehen. Dabei wird unmittelbar westlich des ÖBB-Areals der bestehende Naturweg als Geh- und Radweg ausgebaut. Die bauliche Umsetzung erfolgt aufgrund der Größe dieses Vorhabens etappenweise, wobei in den kommenden Wochen die Schotterung dieses Weges durchgeführt wird. In den folgenden Jahren sollen weitere Ausbauabschnitte durch die Herstellung einer Straßenbeleuchtung und einer im zweckmäßigen Umfang notwendigen Asphaltierung des Weges erfolgen.

Aufgrund der erforderlichen Wegebreiten und dem Ausgleich der Geländesprünge im bestehenden Verlauf sind entlang dieser neuen Trasse auch punktuelle Rodungsarbeiten erforderlich. Diese werden gleichzeitig mit den seit dem Winter laufenden Schlägerungsarbeiten aufgrund des Eschensterbens am Kollerberg durchgeführt. Nach der Durchführung der Erdarbeiten ist für Herbst eine ergänzende Bepflanzung entlang des Weges vorgesehen, die restlichen Bäume sollen nach Fertigstellung der Weganlage gesetzt werden.


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