St. Pölten Konkret

Neue Feuerwehrlok getauft, Feuerwehr kooperiert mit ÖBB

08.09.2015, von Martin Koutny

feuerwehr sonderlokomotive bahnhof Öbb
Im Bild (1/2): Die Feuerwehrlok mit dem Namen "Florian" macht Werbung für das Feuerwehrwesen in Niederösterreich. (Josef Vorlaufer)
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Im Bild (2/2): Sponsor NV-Generaldirektor Dr. Hubert Schultes, der Vorsitzende des Verkehrsausschusse im Parlament, Nationalrat Anton Heinzl, Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrfellner, Bundesminister Alois Stöger, Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, ÖBB Vorstandsdirektor Mag. (FH) Andreas Matthä, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und ÖBB Vorstandsdirektor Ing.Franz Seiser bei der Loktaufe am St. Pöltner Bahnhof. (Josef Vorlaufer)

Gleich doppelten Grund zur Freude gab es am 7. September 2015 für den NÖ Landesfeuerwehrverband und die ÖBB. Zum einen wurde eine neue Feuerwehrlok im brandheißen Design zur Taufe geführt, zum anderen besiegelten Feuerwehr und ÖBB ein gemeinsames Kooperationsabkommen.

Nach der Taufe der Feuerwehrlok, die ab sofort den Namen „Florian“ trägt, unterzeichneten Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und ÖBB Vorstandsdirektor Mag. (FH) Andreas Matthä ein Kooperationsabkommen, das vor allem auf noch mehr Sicherheit auf den Bahnstrecken der ÖBB abzielt.

"Die Feuerwehrlok soll uns an die Leistungen der Feuerwehren erinnern. Sie soll aber auch dafür Werbung machen, sich selbst bei der Feuerwehr zu engagieren und mitzuhelfen. Das Freiwilligenwesen ist eine ganz wesentliche Stütze unserer Gesellschaft", hielt Bürgermeister Mag. Matthias Stadler bei der Loktaufe fest.

Zusammenarbeit für mehr Sicherheit
Der NÖ Landesfeuerwehrverband pflegt seit vielen Jahren einen engen Kontakt zu den ÖBB. Viele Millionen Euro wurden beispielsweise zuletzt in die Sicherheit der Tunnelanlagen entlang der neuen Westbahnstrecke investiert.
Angeschafft wurden unter anderem vier so genannte „Zwei-Wege-Einsatzfahrzeuge“ (einsetzbar auf Schiene und Straße), in drei Atemluftfahrzeuge (dienen zur Befüllung der Atemschutzgeräte), in zehn Logistikfahrzeuge (Lkw mit Doppelkabine und großer Ladefläche zum Transport von ÖBB-Einsatzgeräten, wie Notstromaggregate, Licht, hydraulische Rettungsgeräte), in neun Rüstlöschfahrzeuge (Kombinationsfahrzeug für Brandeinsätze und technische Einsätze), in 60 Schutzanzüge für den Vollkörperschutz oder auch in 200 Atemschutzgeräte.
Mit dem Kooperationsvertrag soll die Zusammenarbeit zwischen den ÖBB und Feuerwehr weiter intensiviert werden.
Diese Aktivitäten sollen jedenfalls nur einem Ziel dienen: Der Sicherheit der BahnkundInnen.


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