St. Pölten Konkret

Mehr Sicherheit für die Kinder in Pottenbrunn

16.12.2015, von Martin Koutny

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Im Bild (1/1): Herbert Pfeffer, Ing. Erwin Sulzer, Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Mag. Ernst Schwarzmüller und Michael Iribauer erhöhen mit dem Gefahrenzeichen „Kinder“ die Sicherheit der jüngsten VerkehrsteilnehmerInnen. (Foto: Josef Vorlaufer)

Mit neuen Sicherungsmaßnahmen wird die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr auf der Amtsstraße im Bereich des Opferplatzes im St. Pöltner Stadtteil Pottenbrunn erhöht.

Die Amtsstraße in Pottenbrunn queren zahlreiche Kinder im Bereich des Opferplatzes auf dem Weg zur Schule. Um die Sicherheit für die Kinder zu erhöhen wurden Bodenmarkierungen auf der Fahrbahn als Auftrittsfläche für Fußgänger geschaffen. Das Senkrechtparken vor dem ehemaligen Amtshaus in Pottenbrunn wurde zum Längsparken umfunktioniert, um die Sichtbeziehungen zu verbessern. Zudem wurde nun die Querungsstelle mit dem Gefahrenzeichen „Kinder“ mit dem Zusatz „Schulweg“ aufgestellt. Um diesen Gefahrenhinweis noch besser darzustellen, werden diese Angaben auf einem gelben Hintergrund dargestellt. Damit wird die Querungsstelle für die Autofahrer rechtzeitig und gut erkennbar angekündigt. Die Autofahrer können ihr Fahrverhalten daher vor der Querungsstelle schon entsprechend einstellen.

Queren ermöglichen – reflektierende Kleidung tragen

„Die Stadt ist ständig bemüht die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, besonders wenn es darum geht, die jüngsten VerkehrsteilnehmerInnen zu schützen“, erklärt Bürgermeister Mag. Matthias Stadler beim Lokalaugenschein in der Amtsstraße.
Der Verkehrsexperte im Magistrat, Mag. Ernst Schwarzmüller, verweist in diesem Zusammenhang auf wichtige Verkehrsregeln: „AutofahrerInnen haben Kindern, die die Fahrbahn queren oder die diese erkennbar queren wollen, das unbehinderte und ungehinderte Queren zu ermöglichen. Erforderlichenfalls haben AutolenkerInnen auch anzuhalten. Diese für Kinder geltenden besonderen Regeln entsprechen den Bestimmungen für einen Schutzweg. Aufgrund der Jahreszeit bringe ich in Erinnerung, dass AutofaherInnen dunkel gekleidete Fußgänger erst in einen Abstand von rund 20 – 25 m wahrnehmen können. Bei höheren Geschwindigkeiten ist es aus physikalischen Gründen nicht mehr möglich, das Fahrzeug rechtzeitig anzuhalten. Ich empfehle daher dringend, reflektierende Elemente auf der Kleidung zu tragen.“

Im Zuge der Sicherungsmaßnahmen für diese Querungsstelle wurde auch eine Geschwindigkeitsbeschränkung geprüft. Der zuständige verkehrstechnische Amtssachverständige hält eine Geschwindigkeitsbeschränkung für nicht erforderlich, weil aufgrund der durchgeführten Geschwindigkeitsmessungen festgestellt wurde, dass das erforderliche Geschwindigkeitsniveau im Bereich der Querungsstelle eingehalten wird.

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