St. Pölten Konkret

Bürgermeister Stadler hält an seiner Forderung zur Tarifsenkung bei den Öffis fest

11.03.2016, von Heinz Steinbrecher

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Im Bild (1/1): Bürgermeister Stadler fordert eine nachhaltige Lösung zur Tarifsenkung. (Foto: Josef Vorlaufer)

Bereits im Dezember 2015 beschloss der Gemeinderat der Stadt St. Pölten eine an Verkehrslandesrat Mag. Karl Wilfing gerichtete Resolution für billigere Jahreskarten beim öffentlichen Personennahverkehr. Die Finanzierung soll aus der Zweckwidmung der Mineralölsteuer erfolgen.

„Die Empfehlungen, die wir nun als Antwort von Landesrat Wilfing auf unsere Resolution erhalten haben, haben wir allerdings längst schon umgesetzt. Das ist dem Landesrat vielleicht noch nicht bekannt. Seit 1. Jänner gibt es in St. Pölten das ÖKO-Shopping Monatsticket für den LUP um nur 19 Euro (Monatsticket kostet 37,20 Euro) und ZeitkartenbesitzerInnen fahren um nur 2 Euro mit dem Anruf-Sammeltaxi“, so Bürgermeister Mag. Matthias Stadler.

„Uns geht es aber nicht um einzelne Preise sondern darum, das alle Standardtarife gesenkt werden können, und das nicht nur in St. Pölten. Wir sind an das VOR-Tarifsystem gebunden und können uns keine Extrawurst braten. Wenn wir die Tarife für Jahreskarten senken wollen, müssen das die Bundesländer Niederösterreich und Burgenland beim VOR bestellen. Nur so ist garantiert, dass das Tarifgefüge in der Ostregion aufrechterhalten wird und der innerstädtische Nahverkehr über günstige Jahreskarten dauerhaft gefördert werden kann“, erklärt Bürgermeister Mag. Matthias Stadler nochmals die Hintergründe für die Resolution. Das Stadtoberhaupt hält weiter fest: „Es geht um eine nachhaltige Lösung nicht nur für die St. PöltnerInnen sondern auch für alle PendlerInnen und BewohnerInnen des Umlandes. Wenn wir mehr Menschen zum Umstieg auf die Öffis animieren wollen, müssen die günstigen Jahrestickets nicht nur in der Stadt, sondern auch für die S-Bahn- und S-Bus-Verbindungen ins Umland gelten. Es kann ja auch nicht im Interesse des Verkehrsverbundes sein, dass bei den Standardtickets in allen Gemeinden unterschiedliche Preise gelten.“

„Ich trete nach wie vor für ein entsprechend gefördertes, verbilligtes Jahresticket zum Preis von 186 Euro ein! Mit einer Zweckwidmung der Mineralölsteuer sollte eine Senkung aller Zeittickets für den gesamten Verbund möglich sein“, lässt Bürgermeister Stadler nicht locker.

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