St. Pölten Konkret

Generalverkehrskonzept wurde ausgezeichnet

10.09.2014, von Heinz Steinbrecher

mobilitätspreis 1
Im Bild (1/2): ÖBB-Postbus Regionalmanager Alois Ometzberger, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Bürgermeister Mag. Matthias Stadler und Mag. Christian Gratzer (VCÖ-Kommunikation) bei der Preisüberreichung. (Foto: Josef Vorlaufer)
mobilitätspreis  2
Im Bild (2/2): DI Gregor Gradnitzer und DI Jens de Buck von der Stadtplanung, Bürgermeister Mag. Matthias Stadler und Stadtrat Robert Laimer freuen sich über den Mobilitätspreis für die Landeshauptstadt. (Foto: Josef Vorlaufer)

Die Stadt St. Pölten wurde für ihr Projekt „Neues Generalverkehrskonzept mit Lebensraumachsen“ vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) mit dem Mobilitätspreis ausgezeichnet.

Der 10. VCÖ-Mobilitätspreis Niederösterreich stand unter dem Motto „unterwegs – klimafreundlich.gesund.effizient“ und wurde vom VCÖ in Kooperation mit dem Land NÖ und dem ÖBB-Postbus durchgeführt und von der Industriellenvereinigung NÖ unterstützt. Gesucht waren Projekte, die es ermöglichen umweltfreundlich zur Arbeit zu kommen, Einkäufe zu erledigen oder Freizeit- und Tourismusziele zu erreichen. Es wurden diesmal drei vorbildliche Mobilitätsprojekte aus Niederösterreich ausgezeichnet.
Die beiden anderen Mobilitätspreise gingen an den Verein Ernstl-Mobil mit seinem Bürgerbus in der Gemeinde Ernstbrunn und an die Gemeinde Dittmanns für ihre Aktion „Wir radeln bis zum Mond“.

Der 10. VCÖ-Mobilitätspreis Niederösterreich stand unter dem Motto „unterwegs – klimafreundlich.gesund.effizient“ und wurde vom VCÖ in Kooperation mit dem Land NÖ und dem ÖBB-Postbus durchgeführt und von der Industriellenvereinigung NÖ unterstützt. Gesucht waren Projekte, die es ermöglichen umweltfreundlich zur Arbeit zu kommen, Einkäufe zu erledigen oder Freizeit- und Tourismusziele zu erreichen. Es wurden diesmal drei vorbildliche Mobilitätsprojekte aus Niederösterreich ausgezeichnet.

Bei den Lebensraumachsen im Generalverkehrskonzept der Stadt St. Pölten handelt es sich im Wesentlichen um Umweltverbundachsen, die in erster Linie dem Fußgänger, den Radfahrern sowie dem Stadtbus vorbehalten sein sollen. Zusätzlich soll die Umsetzung der Lebensraumachsen mit einer Aufwertung des Straßenraums einhergehen, sodass die Ortskerne, die derzeit durch stark befahrene Durchzugsstraßen zerschnitten werden, wieder an Aufenthaltsqualität und Lebensqualität gewinnen. Die Idee hinter den Lebensraumachsen besteht darin, das bisher nicht voll ausgenützte Verlagerungspotential der im Stadtgebiet vorhandenen Umfahrungsstraßen voll auszunützen, um im Gegenzug die durch die Ortskerne führenden Straßenzüge zu entlasten. Dadurch können Letztere zukünftig als großzügig ausgebaute stadtteilverbindende Fußgänger-, Radverkehrs- und ÖPNV-Achsen (Lebensraumachsen) umgestaltet werden und so für die Verkehrsträger des Umweltverbunds zur Verfügung stehen. Hierbei ist vorgesehen, dass jeweils eine Lebensraumsachse aus jeder der vier Himmelsrichtungen in das Stadtzentrum von St. Pölten führt und so die an den jeweiligen Achsen gelegenen Stadtteilzentren mit dem Stadtzentrum auf direktem Weg verbindet. Dies soll wesentlich zur Attraktiverung des Fußgänger- und Radverkehrs sowie des öffentlichen Personennahverkehrs im Stadtgebiet von St. Pölten beitragen.

Die beiden anderen Mobilitätspreise gingen an den Verein Ernstl-Mobil mit seinem Bürgerbus in der Gemeinde Ernstbrunn und an die Gemeinde Dittmanns für ihre Aktion „Wir radeln bis zum Mond“.


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