St. Pölten Konkret

Josefstraße: Wasser marsch – Verkehr stopp!

12.06.2015, von Thomas Kainz

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Im Bild (1/1): DI (FH) Anton Waxenegger von der Fernwämre St. Pölten GmbH, Ing. Doris Negl von der städtischen Trinkwasserversorgung und DI Christian Groissmaier von der Hydro Ingenieure Umwelttechnik Gmbh haben gemeinsam mit der städtischen Verkehrsabteilung einen Plan erarbeitet, um die Verkehrsbehinderung auf der Josefstraße möglichst gering zu halten. (Foto: Josef Vorlaufer)

Sowohl die Fernwärmeleitung als auch die Trinkwasserversorgung müssen in der Josefstraße erneuert werden. Im Zuge dessen wird es ab 15. Juni zu Verkehrsabsperrungen kommen.

Seit 87 Jahren besteht die Wasserleitung in der Josefstraße. Im Zuge der Erhaltung der Versorgungssicherheit sind auch Erneuerungsarbeiten bei der Fernwärmeleitung notwendig. Zur Reduktion der Verkehrsbehinderung für Anrainer, Verkehr und ansässige Wirtschaft wurden diese beiden Vorhaben zusammengezogen (ursprünglich bis zu 3 Jahre Bauzeit), dennoch wird es in Rahmen dieses Großprojektes über den Sommer hinweg zu Verkehrsbehinderungen und Absperrungen kommen.
Parkplätze sollen dabei weitgehend erhalten bleiben, Geschäftslokale und Wohnhäuser sind jederzeit zugänglich.

Ablauf
Die Baustelle wird in drei großen Phasen ablaufen:

  1. 15. Juni bis Anfang Juli: Beginn der Wasserleitungsbaustelle
  2. Sommerferien: Totalsperre, Fernwärme & Wasserleitung werden verlegt
  3. Nach den Sommerferien: Wasserleitung in der Grillparzerstraße abseits der Schule

Sperren & LUP-Linienführung
In der ersten Phase – von 15. Juni bis 5. Juli wird die Josefstraße im Bereich zwischen der Kranzbichlerstraße und der Munggenaststraße als Einbahnstraße geführt.
Die Umleitung der Fahrzeuge in Fahrtrichtung Norden über die Mariazeller Straße erfolgt bereits ab der Franz Jonas-Straße.
Die Arbeiten in den Kreuzungsbereichen erfolgen halbseitig in der Nacht, sodass der Fahrzeugverkehr tagsüber aufrecht bleiben kann.

Die Linienführung der LUP-Linien 1, 5 und 8 bleibt in Richtung Süden gleich, in Richtung Norden erfolgt ebenso eine Umleitung über die Mariazeller Straße ab der Franz Jonas-Straße. Dort wird auch eine Ersatzhaltestelle für die entfallene Haltestelle beim Gymnasium eingerichtet.

„Die Sperren sollen organisch mit der Baustelle mitwachsen und nur die unbedingt nötigen Bereiche umfassen. Über einige Wochen im Sommer wird aber sicher der Maximalumfang wirksam sein müssen“, erklärt DI Christian Groissmaier, der zuständige Ingenierkonsulent für Bauingenieurwesen von der Hydro Ingenieure Umwelttechnik GmbH.
Gemeinsam mit der städtischen Verkehrsabteilung haben alle Beteiligten ein umfassendes Konzept ausgearbeitet, um die Belastung und Verkehrsbehinderung so gering wie möglich zu halten.


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