St. Pölten Konkret

LKW Fahrverbot bei Wasserburg

07.07.2015, von Martin Koutny

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Im Bild (1/2): Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Heinz Dallinger und Ing. Erwin Sulzer vom Wirtschaftshof informieren über das LKW-Fahrverbot auf der L2200 bei Wasserburg. (Josef Vorlaufer)
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Im Bild (2/2): Zwischen dem Stadtteil Pottenbrunn und Herzogenburg wird auf der L2200 Grasbergstraße ein Fahrverbot für LKW über 3,5 t höchstzulässigem Gesamtgewicht eingerichtet.

Auf der L2200 Grasbergstraße wird ein Fahrverbot für Lastkraftwagen über 3,5 t höchstes zulässiges Gesamtgewicht in nördlicher Fahrtrichtung ab dem Kreuzungsbereich mit der Pottenbrunner Hauptstraße eingerichtet. Davon ausgenommen sind Fahrten mit dem Fahrziel Pottenbrunn, Wasserburg oder Ossarn.

Im Zusammenhang mit der Freigabe der Anschlussstelle Herzogenburg Stadt an der S33 besteht die Notwendigkeit, die durch Herzogenburg führenden Hauptverkehrsstraßen beziehungsweise die L2200 Grasbergstraße über Wasserburg nach Pottenbrunn vom Durchgangsverkehr der Lastkraftfahrzeuge mit über 3,5 t höchst zulässigem Gesamtgewicht zu entlasten. Für diesen Verkehr besteht die Ausweichmöglichkeit auf das hochrangige Straßennetz. Ausgenommen von dem LKW-Fahrverbot sind Fahrten mit den Fahrzielen Pottenbrunn, Wasserburg oder Ossarn.

Der Wunsch auf Ausdehnung des LKW Durchfahrtsverbotes wurde seitens der Stadtgemeinde Herzogenburg an die Abteilung Landesstraßenbau herangetragen. Um die in Herzogenburg getroffenen Verkehrsregelungen zu unterstützen und ein großräumigeres Ausweichen des LKW-Verkehrs über kleinere Nebenstraßen in St. Pölten hintanzuhalten wird vom Magistrat im Einvernehmen mit der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten das LKW-Fahrverbot erlassen.

„Es zeigt sich immer wieder, dass zumindest kleinräumig Schwerfahrzeuge auf das untergeordnete Straßennetz ausweichen, um Kosten für die LKW-Maut zu sparen. Dem wird mit dem erlassenen Fahrverbot entgegengewirkt. Die L2200 zwischen Pottenbrunn über Wasserburg bis zur Stadtgrenze ist ein unübersichtliches Straßenstück auf dem es immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen kommt. Mit dem Fahrverbot soll daher auch die Lebensqualität und die Verkehrssicherheit für die Anrainer verbessert werden, zumal LKW-Fahrten in diesem Bereich nur in wenigen Fällen zwingend notwendig sind“, erläutert Bürgermeister Mag. Matthias Stadler.

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