St. Pölten Konkret

11.000 m² für „Junges Wohnen“

09.07.2015, von Martin Koutny

junges wohnen tauschergasse
Im Bild (1/3): Farbenfrohes Design für Junges Wohnen: Bürgermeister Mag. Matthias Stadler und der Obmann der St. Pöltner Wohnungsgenossenschaft Wilhelm Gelb freuen sich auf die Fertigstellung des Projektes in der Tauschergasse im November 2015 und präsentieren ein neues Bauvorhaben für Junges Wohnen in der Karl Pfeffer-Gasse. (Josef Vorlaufer)
junges wohnen pressekonferenz
Im Bild (2/3): Bettina Hoheneder, Wohnberaterin bei der St. Pöltner Wohnungsgenossenschaft, Obmann Willi Gelb und Bürgermeister Mag. Matthias Stadler bei der Präsentation des neuen Projektes für junges Wohnen in der Karl Pfeffer-Gasse. (Corina Muzatko)
junges wohnen plan
Im Bild (3/3): In der Karl Pfeffer-Gasse entstehen 78 Wohnungen für junge St. PöltnerInnen. Baustart ist im Frühjahr 2016 geplant. (Allgemeine gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft)

Aufgrund des großen Erfolges der Aktion „Junges Wohnen“ in der Tauschergasse im Norden der Landehauptstadt wird nun ein neues und wesentlich umfangreicheres Projekt in der Karl Pfeffer-Gasse gestartet. Die Weichen dazu werden in der Sitzung des Gemeinderates am 10. Juli 2015 gestellt.

Der Bedarf und die Nachfrage an kostengünstigen, leistbaren Wohnungen sind in der aufstrebenden niederösterreichischen Landeshauptstadt sehr groß. Nachdem sich bereits zwei Bauprojekte für „Junges Wohnen“ in der Tauschergasse in Viehofen beziehungsweise in der Hermann-Gmeiner-Gasse in Umsetzung befinden, wird nun ein drittes Projekt in der Katastralgemeinde Spratzern in der Karl Pfeffer-Gasse nahe dem VAZ in Angriff genommen. Bürgermeister Mag. Matthias Stadler hat einen entsprechenden Antrag für die Sitzung des Gemeinderates am 10. Juli 2015 einbringen lassen.

„Beim „Jungen Wohnen“ in der Karl Pfeffer-Gasse werden 78 Wohneinheiten mit ca. je 60m² (2-Zimmer) und einem Balkon mit ca. 6m² geschaffen. Weiteres wird es 78 Abstellplätze geben. Gemeinsam mit den 24 Wohnungen in der Tauschergasse, die im November 2015 bezugsfertig sein werden, und den 29 Wohnungen in der Hermann-Gmeiner-Gasse stehen dann insgesamt 131 Wohnungen für junge St. Pöltnerinnen und St. Pöltner und solche die es noch werden wollen zur Verfügung. Wir schaffen somit leistbaren Wohnraum für junge Menschen als Starthilfe“, freut sich Bürgermeister Mag. Matthias Stadler.

Großes Grundstück für „Junges Wohnen“ in der Landeshauptstadt

Das Grundstück mit einer Fläche von insgesamt 11.000 m² eignet sich für dieses Projekt besonders gut. Über die Grundfläche wird ein entsprechender Teilungsplan für die Schaffung eines Bauplatzes erstellt. Die Stadt St. Pölten stellt das Grundstück als Baurechtsgrund zur Verfügung und schließt mit der Allgemeinen gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft St. Pölten einen Baurechtsvertrag auf 99 Jahre ab. Wie beim Projekt in der Tauschergasse wird als Subvention für das Projekt ein symbolischer Baurechtszins von 1 Euro pro Jahr festgesetzt werden.

Niedrige Kosten
„Einen wesentlichen Teil der Wohnungskosten machen die Grundstückskosten aus. Durch den niedrigen Baurechtszins werden die Wohnungen für die jungen Mieterinnen und Mieter erschwinglich. Zudem wird die St. Pöltner Wohnungsgenossenschaft in gewohnter Manier darauf achten, die Kosten der Bauführung so niedrig wie möglich zu halten“, hält das St. Pöltner Stadtoberhaupt fest, und verweist darauf, dass die Stadt immer wieder Wohnbauland kostengünstig abgibt.

Jetzt im Süden St. Pöltens
Neben den leistbaren Wohnungen bietet das „Junge Wohnen“ Projekt in der Karl Pfeffer-Gasse eine sehr gute Lage mit einer hervorragenden Infrastruktur. Die Anbindung an den Radweg und an öffentliche Verkehrsmittel, die in die Innenstadt fahren, sowie Einkaufs-, Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe sind hier besonders hervorzuheben. Weitere Pluspunkte sind die Nähe zum Veranstaltungszentrum, ein intakter Grünraum entlang der Traisen und die vielfältigen Sportmöglichkeiten, die für junge Menschen besonders attraktiv sind.

Land fördert
Sobald die erforderlichen detaillierten Planungsunterlagen erstellt sind und eine Baugenehmigung erteilt ist, wird die Wohnungsgenossenschaft St.Pölten um die Fördermittel des Landes Niederösterreich ansuchen. Diese spezielle Förderung für "Junges Wohnen" wurde auf Initiative von Landeshauptmann-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka ins Leben gerufen.
Es ist dadurch auch gewährleistet, dass bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen eine Subjektförderung (ein nicht rückzahlbarer monatlicher Wohnzuschuss) vom Land Niederösterreich gewährt wird.

Anmeldung jetzt möglich
„Mit dieser zukunftsweisenden Aktion ist sichergestellt, dass langfristig erschwinglicher Wohnraum für unsere jungen St. Pöltnerinnen und St. Pöltner zur Verfügung steht“, hält der Obmann der Allgemeinen gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft St. Pölten Willi Gelb fest.

Unverbindliche Anmeldungen sind ab Beschlussfassung durch den Gemeinderat bei der Wohnungsgenossenschaft St. Pölten, Josefstraße 70/72 oder online unter www.wohnungsgen.at möglich.


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